RFID controlled MP3 player

Bei den Ikea-hackern bin ich auf ein Projekt von Claus Naeveke gestoßen, der im Grunde eine Toniebox in ein Ikea LACK-Regal gebaut hat.

My “RFID Shelf”-project is a LACK shelf which is able to play music placing RFID (Radio Frequency Identification) tags on it. Essentially, you can say it’s an RFID controlled MP3 player. The reason for this project was I wanted to enable little kids to choose their own music or fairy tale like I did by switching tapes (or even vinyls) when I was a kid. In times of MP3 and Spotify that’s kind of hard, so I created this shelf. – Claus Naeveke am 12. Oktober 2018

Eine vollständige Anleitung und die benötigte Software gibts auf Github.

Ziemlich voll und nicht nur für Kids interessant 🤭

Mehr als 15 Grad

Der Chaos Computer Club (CCC) gibt seine Einschätzung zur Gesichtserkennung in Berlin am Südkreuz zum besten.

Im letzten Absatz gibt noch ein Hinweis zur Kompetenz des Systems...

Der einzige Lichtblick im Bericht ist die Beschreibung, wie man sich am besten gegen die biometrische Rasterfahndung schützen kann: Man drehe einfach das eigene Gesicht um mehr als 15 Grad von der Kamera weg. Damit ist eigentlich alles gesagt, was die Sinnhaftigkeit und Einsatztauglichkeit solcher Systeme angeht. – Erdgeist am 13. Oktober 2018

Stadt A versiffter ist als Stadt B

Der Wettermoderator Jörg Kachelmann hat seine Einschätzung zur Diesel- und Abgaspolitik geäußert.
Unter anderem folgende schlaue Passage.

Welche Städte heute von Dieselfahrverboten betroffen sind, hat also in keiner Form damit zu tun, dass Stadt A versiffter ist als Stadt B, sondern wo die Städte vor Jahrzehnten die Luftmessstation hingebaut haben. Die Messnetze entstanden vor geraumer Zeit, als es zwei Hauptquellen für Luftverschmutzung gab: Industrie und Verkehr. – Jörg Kachelmann am 12. Oktober 2018

War mir nicht bewusst, hab ich wieder was gelenert. 🤓

Gewaltig gekürzt

Hubert Léveillé Gauvin hat Musiksongs analysiert und rausgefunden, dass die Künstler schneller zum Punkt kommen. Schuld dafür ist seiner Ansicht nach Spotify beziehungsweise die Streamingdienste in Summe.

Den Liedern ist deutlich anzumerken, dass sie viel schneller beginnen. Es gibt praktisch keine Intros mehr. In den 1980er Jahren dauerte es im Durchschnitt 23 Sekunden, bis der Song wirklich begann. Heute sind wir bei fünf Sekunden angekommen. Man hat gewaltig gekürzt. – Hakan Tanriverdi am 07. Oktober 2018

Irgendwo hab ich das schon mal gelesen. Leider hier nicht verewigt, daher mit diesem Artikel nachgeholt.

Bin gespannt, wann jemand Netflix mal durchanalysiert und was dabei rum kommt.

Less than five seconds

Ciao Google+ 👋🏻

To give people a full opportunity to transition, we will implement this wind-down over a 10-month period, slated for completion by the end of next August. Over the coming months, we will provide consumers with additional information, including ways they can download and migrate their data. – Ben Smith am 08.Oktober 2018

Witziges Detail, im Durchschnitt verbrachten User nur fünf Sekunden auf Google+. Kurz gesagt, niemand hat Google+ genutzt, niemand trauert wirklich.

The consumer version of Google+ currently has low usage and engagement: 90 percent of Google+ user sessions are less than five seconds. – Ben Smith am 08.Oktober 2018

Fertigung einzelner Chips

Die Berichterstattung zum Spionagechip hört einfach nicht auf. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik fordert nun ebenfalls eine Stellungnahme von Amazon und Apple.

„Solche Angriffe sind nicht nur über winzige Bauteile denkbar, sondern können schon bei der Fertigung einzelner Chips zum Tragen kommen“, sagte Caspar. – Sven Astheimer am 07. Oktober 2018

Beim lesen der vielen Artikel zu der Meldung, ist mir der Gedanke ebenfalls schon gekommen.

Wer reiskorngroße Chips auf Boards löten kann, der kann auch Chips so manipulieren, dass sich ein Chip im Chip versteckt. Die Möglichkeiten sind schier riesig.

Was kann die Gesellschaft nur tun?

Ich glaube inzwischen, hier kann es nur zwei Antworten geben. Erste und Einfachste, gar nichts, zweite durch offene Hardware, die durch Community gesichtet werden kann.

Direkt auf die Mainboards gelötet

Aktuell gibt es ein Gerücht, das besagt, dass zusätzliche Mikrochips auf Mainboards gelötet wurden, um Daten von Unternehmen abzusaugen.
Caschy von Caschys Blog (aka stadt-bremerhaven.de) fasst es wie folgt zusammen.

Chinesische Mini-Chips, aufgelötet auf den Cloud-Servern dieser Unternehmen, die vermutlich den absoluten Lauschangriff ermöglichen. Definitiv Stoff für einen Film, wenn es denn so wäre, wie von Bloomberg behauptet. Die Chips wurden bei Zuliefern des Server-Herstellers Supermicro direkt auf die Mainboards gelötet und sollen dann u.a. bei Amazon und Apple zum Einsatz gekommen sein. Seit 2015 soll nach Entdeckung eine groß angelegte Ermittlung der US-Geheimdienste laufen. – caschy am 05. Oktober 2018

Bin gespannt, was dazu noch veröffentlicht wird.

Athazagoraphobie

Heute googelte ich den Begriff Athazagoraphobie und lernte Folgendes.

Die Athazagoraphobie ist eine spezifische Angststörung und beschreibt die Angst davor, daß man
übersehen, vergessen oder ignoriert wird bzw. daß man etwas vergisst. Die Betroffenen sind also immer darauf bedacht, im Gedächnis anderer zu bleiben bzw. nichts zu vergessen, indem sie sich Notizen machen usw. – Claudia Wiegmann am 1. September 2011