Personalpolitische Manövriermasse

Wer übernimmt eigentlich die Arbeit, wenn Mitarbeiter sich entscheiden ihre Wochenarbeitszeit zu reduzieren?

Wer in Teilzeit geht, muss ersetzt werden. Die fehlenden Stunden dürfte eine neue Kollegin übernehmen, deren Vertrag ausläuft, sobald der Brückenteilzeitler nach ein, zwei, drei, vier oder fünf Jahren in seine Vollzeitposition zurückkehrt. Hinter den Glücklichen mit selbst gewählter reduzierter Arbeitszeit stehen die Lückenfüller, die bald wieder weg sind. Sie sind die personalpolitische Manövriermasse, um anderen Arbeitszeiten zu ermöglichen, die zum Leben passen, und so dürfen sie sich auch fühlen. Es entstehen Vertretungsjobs von vorübergehender Dauer, oft sogar mit geringem Stundenumfang. – Bernd Kramer am 4. Januar 2019

Eigentlich liegt es auf der Hand und trotzdem habe ich mir bisher keine Gedanken darüber gemacht.

Digitales Menschenrecht

Ist das blocken anderer Menschen okay, ein Menschenrecht oder gar schon Zensur? Diese und andere Thesen fast Sascha diese Woche in seiner Kolumne auf und kommt zu einem guten Fazit.

Jeder darf immer jeden Blocken, ohne Begründung, ohne die Pflicht, sich erklären zu müssen, ohne auch nur einen einzigen weiteren Gedanken daran verschwenden zu müssen. Blocken Sie nach Belieben, wen Sie wollen, und lassen Sie sich niemals einreden, das sei irgendwie nicht okay. Blocken ist ein digitales Menschenrecht. – Sascha Lobo am 2. Januar 2019

Ein Hoch auf das blocken!

Adguard DNS

Not yet another DNS

176.103.130.130 or 176.103.130.131 for „Default“;

176.103.130.132 or 176.103.130.134 for „Family protection“.

DNS-over-TLS:
Use dns.adguard.com string for „Default“ or dns-family.adguard.com for „Family protection“.

DNS-over-HTTPS:
Use https://dns.adguard.com/dns-query for „Default“ and https://dns-family.adguard.com/dns-query for „Family protection“ mode.
– Vasily Bagirov am 18. Dezember 2018


Thanks caschy

Ein Interessenkonflikt sei das Ergebnis

Telefónica Deutschland will eine Klage gegen die Bundesnetzagentur einreichen

Denn einerseits habe das Bundeswirtschaftsministerium die Aufsicht über die Bundesnetzagentur, welche die Auktion organisiere, andererseits habe der Bund wiederum aber als Anteilseigner eben ein Interesse an „Dividenden sowie an der zukünftigen Ertragskraft der genannten Unternehmen„. Ein Interessenkonflikt sei das Ergebnis. – André Westphal am 30. Dezember 2018

Das verspricht spannend zu werden, holt das Popcorn raus. 🍿😋

Muster der Venen

Der Bio-Hacker Starbug wurde richtig bekannt, als er als erstes den Fingerabdruckscanner des iPhone 5 ausgetrickst hat. Es folgten noch Hacks zum Irisscanner von Samsung und dem Face-ID von Apple.

Nun hat er sich den Venenscanner austricksen können. Bisher galten diese als "sicherste" biometrische Zugangskontrolle.

Infolge der Anpassung kann der Sensor auch infrarotes Licht aufnehmen. Fotografiert man damit eine menschliche Hand, absorbiert das venöse Blut das Licht eines bestimmten Wellenbereichs, während der Rest des Gewebes das Licht reflektiert, wodurch die Muster der Venen auf dem Bild dunkel abgesetzt sichtbar werden. Mit solchen Kameras bekomme man selbst aus fünf bis sieben Metern Entfernung ausreichend gute Bilder hin, sagt Krissler. – Patrick Beuth am 27. Dezember 2018

Erstaunlich was mit einer modifizierten Spiegelreflexkamera möglich ist. Nicht darüber nachdenken, was mit speziell für diesen Anwendungszweck gebaute Lösungen möglich wäre.

Ist all das obsolet

Guido nimmt in einem Artikel für Basic Thinking die deutsche Autoindustrie und deren arrogante Haltung auf die Elektromobilität auseinander.

Und spätestens, wenn ich gar kein eigenes Auto mehr besitze, um es 94 Prozent seiner Zeit herumstehen zu lassen, ist all das obsolet. Dann kommt mich mein frisch gewartetes Auto vor der Haustür abholen, bringt mich an mein Ziel und fährt selbstständig weiter zum nächsten Auftrag. – Guido Augustin am 19. Dezember 2018

Möglichst umfassend zugänglich

Die Wikimedia Commons hat den Rechtsstreit mit Reiss-Engelhorn-Museen verloren, Museen dürfen den Zugang auch urheberrechtsfreie (digitale) Werke beschränken.

Folgendes Zitat muss hier gesichert werde.

Letztendlich muss es uns allen darum gehen, das kulturelle Erbe möglichst umfassend zugänglich zu machen, damit es nicht im medialen Lärm der Gegenwart untergeht und so aus dem (digitalen) Bewusstsein der Menschen verschwindet. – John Weitzmann & Lisa Dittmer am 20. Dezember 2018

Zeichnen mit der Familie

Die diesjährige Weihnachtsbeschäftigung waren eine Art Malen mit der ganzen Familie. Einer gibt ein Motiv vor und ein anderer zeichnet das auf dem iPad.

Hier halten wir meine drei Motive fest.

  1. Motiv: Zeichne einen Weihnachtsmann

  2. Motiv: Zeichne einen Schneemann

  3. Motiv: Zeichne ein Reindeer.

    Zugegeben, mein Reindeer sieht aus wie ein Reh.

Um das 10-Fache verkleinern

Die Überschrift »MIT-Forscher schrumpfen Objekte« ist zwar klassisches Clickbaiting, aber trotzdem ist das Thema nicht uninteressant.

So lassen sich Objekte in jeder Dimension um das 10-Fache verkleinern, also insgesamt um das 1.000-Fache. Das Objekt wird dadurch nicht nur kleiner, sondern auch dichter. – Werner Pluta am 19. Dezember 2018

Zusammengefasst, Baustoffe die zum Beispiel in der Medizin genutzt werden könnten, lassen sich mit der Methode verkleinern. Schrumpfen im Sinn der Science-Fiction ist es aber nicht.

Terminal Matrix

Wer bei seinen Noob-Freunden mal Eindruck als Hacking im Matrix-Stil erzeugen will, gibt einfach folgendem Befehl ins Terminal ein 😎

echo -e "\e[1;40m" ; clear ; while :; do echo $LINES $COLUMNS $(( $RANDOM % $COLUMNS)) $(( $RANDOM % 72 )) ;sleep 0.05; done|gawk '{ letters="abcdefghijklmnopqrstuvwxyzABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ0123456789@#$%^&*()"; c=$4; letter=substr(letters,c,1);a[$3]=0;for (x in a) {o=a[x];a[x]=a[x]+1; printf "\033[%s;%sH\033[2;32m%s",o,x,letter; printf "\033[%s;%sH\033[1;37m%s\033[0;0H",a[x],x,letter;if (a[x] >= $1) { a[x]=0; } }}'

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