Linkliste KW22 2017

Wieder eine Woche um und wieder ein paar Leseempfehlungen, die ich mehr oder minder kommentiert habe.

Facebook: Zehn Sekunden für eine Entscheidung →

Videos, in denen sich Personen selbst Schaden zufügen oder sich gar umbringen, werden nicht sofort gelöscht. Sie könnten "eine aufklärerische Wirkung haben" und Freunde oder Familie dazu bringen, den Menschen zu helfen, heißt es dort. Ist ein Suizidversuch immanent, können die Moderatoren entsprechende Hilfsorganisationen alarmieren. Doch gibt es Ausnahmen: So sollen Inhalte gelöscht werden, wenn den Personen offensichtlich nicht mehr geholfen werden kann, um keinen Werther-Effekt hervorzurufen. In Einzelfällen könne ein Suizid aber Nachrichtenwert haben, dann sollten die Inhalte wiederum stehenbleiben.


Sonne im Tank →

Tzschja, und der Pferdefuß? Die Reichweiten-Experimente sind nicht vollständig geglückt: Vollständig leer kann (und sollte man) das Akku nicht realistisch fahren, da auf den letzten 15 % Ladestand ein bequemes Fußgängertempo rauskommt [9]. Und auch dann landet man nicht bei den 50 Kilometern Distanz, sondern eher so bei 45, von denen man nur die ersten 40 vorankommt. Selbst mit den beiden Akkus sind die 80 Kilometer zur Datsche des Kumpels also nicht (oder nur ohne Bremsen und mit viel Bangen) ohne Zwischenstopp zu erreichen.


Der HVV – geht das auch in einfach? →

Künftig soll es nämlich so laufen: Ich steig mit dem Smartphone in die Bahn und bestätige den Fahrbeginn. Dann steig ich um oder fahr eben, so oft ich muss am Tag mit Bus oder Bahn und abends wird mir einfach der günstigste Preis für alle Fahrten abgerechnet. Das ändert dann nichts an den vielen Tarif- und Ticketformen, aber wenigstens muss ich mir den Kopf darüber nicht mehr zerbrechen.

Egal welche Gründe für das aktuelle Tarifmodel vorgelegt werden, es ist zu kompliziert und kaum einer steigt da wirklich durch. Mal abgesehen, dass ich den HVV ebenfalls für überteuert halte.
Die vom Hamburger Verkehrsverbund angepriesene Zukunft habe ich vor einigen Jahren schon einmal gelegen aber passiert ist bisher sehr, sehr wenig.


Ablehnung bei „StreamOn“ der Telekom: Streaming ist nicht gleich Streaming →

Wenn man ein vielbenutztes Streaming-Community-Projekt bei „StreamOn“ der Deutschen Telekom anmelden möchte, bekommt man eine Abfuhr. Grund dafür: Wer Inhalte auch zum Download anbietet, darf bei „StreamOn“ nicht mitmachen.


Writing software using a phone! – Samsung Internet Developers →

I left my laptop at home. On purpose this time. I didn’t need it!

Klinkgt wie Zukunftsträume, die sich nur für wenige realisieren lassen. Dennnoch spannedender Artikel.


WiFi4EU: Warum „WLAN für alle“ der falsche Weg ist →

Mag sein, dass ich etwas übersehen habe. Aber soweit ich es beurteilen kann, dürfte das EU-Paket für viele noch immer vom Netz abgeschnittene Gemeinden leider nach fehlgeplanter Entwicklungshilfe klingen: „Hier, Waschbecken für alle! Jetzt müsst ihr euch nur noch ums Wasser kümmern.“