1,5 Quadratmeter am Straßenrand

Umweltbundesamt fordert radikalen Parkplatz-Rückbau

Für Autos sollten pro Einwohner langfristig nur noch 1,5 Quadratmeter am Straßenrand und auf Wohngrundstücken zur Verfügung stehen, schreibt die Behörde in einem Vorbericht für eine bundesweite Fußverkehrsstrategie. Derzeit haben Autos noch 4,5 Quadratmeter Platz. – Spiegel Online am 11. Oktober 2018

Mutige Forderung für ein Autofahrerland. Trotzdem bin ich dafür.

Die Straße, in der ich wohne, ist trotz Tiefgaragen und Hinterhofparkplätzen immer zugeparkt. Die Vermutung liegt nahe, dass die Parker gar nicht in der Straße wohnen.

Die Spitze des Absurden ist dann noch, das in dieser kleinen Straße regelmäßig und teils Monate lang, Boote, Wohnwaagen oder große Transporter geparkt werden.

Ich finde, wer eine Firme mit Fuhrpark hat oder das Geld sich ein Boot oder Wohnwagen zu kaufen, der muss auch das Geld für eine Garage oder Privatparkplatz aufbringen können.
Alles andere badet die Gemeinschaft aus.

Mein Besuch rate ich während dessen, weiterhin lieber mit den Nahverkehr zukommen.

Gewaltig gekürzt

Hubert Léveillé Gauvin hat Musiksongs analysiert und rausgefunden, dass die Künstler schneller zum Punkt kommen. Schuld dafür ist seiner Ansicht nach Spotify beziehungsweise die Streamingdienste in Summe.

Den Liedern ist deutlich anzumerken, dass sie viel schneller beginnen. Es gibt praktisch keine Intros mehr. In den 1980er Jahren dauerte es im Durchschnitt 23 Sekunden, bis der Song wirklich begann. Heute sind wir bei fünf Sekunden angekommen. Man hat gewaltig gekürzt. – Hakan Tanriverdi am 07. Oktober 2018

Irgendwo hab ich das schon mal gelesen. Leider hier nicht verewigt, daher mit diesem Artikel nachgeholt.

Bin gespannt, wann jemand Netflix mal durchanalysiert und was dabei rum kommt.

Less than five seconds

Ciao Google+ 👋🏻

To give people a full opportunity to transition, we will implement this wind-down over a 10-month period, slated for completion by the end of next August. Over the coming months, we will provide consumers with additional information, including ways they can download and migrate their data. – Ben Smith am 08.Oktober 2018

Witziges Detail, im Durchschnitt verbrachten User nur fünf Sekunden auf Google+. Kurz gesagt, niemand hat Google+ genutzt, niemand trauert wirklich.

The consumer version of Google+ currently has low usage and engagement: 90 percent of Google+ user sessions are less than five seconds. – Ben Smith am 08.Oktober 2018

Fertigung einzelner Chips

Die Berichterstattung zum Spionagechip hört einfach nicht auf. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik fordert nun ebenfalls eine Stellungnahme von Amazon und Apple.

„Solche Angriffe sind nicht nur über winzige Bauteile denkbar, sondern können schon bei der Fertigung einzelner Chips zum Tragen kommen“, sagte Caspar. – Sven Astheimer am 07. Oktober 2018

Beim lesen der vielen Artikel zu der Meldung, ist mir der Gedanke ebenfalls schon gekommen.

Wer reiskorngroße Chips auf Boards löten kann, der kann auch Chips so manipulieren, dass sich ein Chip im Chip versteckt. Die Möglichkeiten sind schier riesig.

Was kann die Gesellschaft nur tun?

Ich glaube inzwischen, hier kann es nur zwei Antworten geben. Erste und Einfachste, gar nichts, zweite durch offene Hardware, die durch Community gesichtet werden kann.

Direkt auf die Mainboards gelötet

Aktuell gibt es ein Gerücht, das besagt, dass zusätzliche Mikrochips auf Mainboards gelötet wurden, um Daten von Unternehmen abzusaugen.
Caschy von Caschys Blog (aka stadt-bremerhaven.de) fasst es wie folgt zusammen.

Chinesische Mini-Chips, aufgelötet auf den Cloud-Servern dieser Unternehmen, die vermutlich den absoluten Lauschangriff ermöglichen. Definitiv Stoff für einen Film, wenn es denn so wäre, wie von Bloomberg behauptet. Die Chips wurden bei Zuliefern des Server-Herstellers Supermicro direkt auf die Mainboards gelötet und sollen dann u.a. bei Amazon und Apple zum Einsatz gekommen sein. Seit 2015 soll nach Entdeckung eine groß angelegte Ermittlung der US-Geheimdienste laufen. – caschy am 05. Oktober 2018

Bin gespannt, was dazu noch veröffentlicht wird.

Athazagoraphobie

Heute googelte ich den Begriff Athazagoraphobie und lernte Folgendes.

Die Athazagoraphobie ist eine spezifische Angststörung und beschreibt die Angst davor, daß man
übersehen, vergessen oder ignoriert wird bzw. daß man etwas vergisst. Die Betroffenen sind also immer darauf bedacht, im Gedächnis anderer zu bleiben bzw. nichts zu vergessen, indem sie sich Notizen machen usw. – Claudia Wiegmann am 1. September 2011

In verschiedenen Containern gespeichert

Der Erfinder des Internets erfindet es neu. Statt Datenbanken bei Plattform Betreibern sollen die Datenbanken (folgend Pots genannt) bei den Usern liegen. T3N schrieb dazu bereits im Februar Folgendes:

Persönliche und soziale Daten wie Kontakte, Freundeslisten, Blogposts, Gesundheitsdaten oder auch Bankbewegungen sollen in verschiedenen Containern gespeichert werden, so genannten Pods. Jeder Pod kann irgendwo liegen: auf der lokalen Festplatte, dem Firmenserver, im eigenen Webspace oder bei einem Cloud-Anbieter. Für jeden Pod lässt sich einstellen, wer darauf zugreifen darf. – Enno Park am 20. Februar 2018

Lokalen Kontrast verloren

Kein iPhone-Release ohne Gate, nun das Beautygate.

Das iPhone XS führt also Belichtungen zusammen und reduziert die Helligkeit der hellen Bereiche und reduziert die Dunkelheit der Schatten. Das Detail bleibt erhalten, aber wir können es als weniger scharf wahrnehmen, da es den lokalen Kontrast verloren hat. – Caschy am 01. Oktober 2018

Alles Quatsch, sagen die Macher der Kamera-App Halide.