Was Musik mit Nutzdaten zutun hat

Man könnte sagen, ich bin Kunde der ersten Stunde beim schwedischen Streamingdienst. Damals könnte ich Spotify in Deutschland nur mit einem schwedischen Account nutzen, den ich mit einem britischen PayPal-Account bezahlt habe.

Seit her bin ich überzeugt von dem Dienst, meine Treue geriet jedoch ins Wanken, nach dem ich den Artikel von Stefan Mey gelesen habe.

Was macht Spotify mit meinen Daten? →

Und obwohl Spotify mit knapp 2 Milliarden Euro (Stand 2015) insgesamt viel Geld eingenommen hat, hat das Start-up ganze 173 Mio. Euro Verlust gemacht. [...]

Mein Fazit aus dem Artikel? Spotify muss Geld verdienen und wenn der Grundpreis, den ich einwerfe, nicht dafür ausreicht den Dienst zu finanzieren, akzeptiere ich die Sammelwut bis zu einem gewissen Maß.
Das Verhältnis von Verfügbarkeit, Nutzbarkeit und Features zum Preis ist so viel besser als bei Apple Music oder gar dem verkümmerten Streamingdienst von Amazon.

Spannend ist auch, wie sich die Einnahmen verteilen.

Von einem Monatsabo zu 9,99 Euro verblieben demnach 2,08 Euro bei der Streamingplattform selbst, 1,67 Euro gingen als Steuern an den Staat, ganze 4,56 Euro gingen an die Plattenlabels und nur 0,68 Euro an die Musiker. Dazu kommt noch ein Euro, der über Verwertungsgesellschaften an die Leute ausgeschüttet wird, die die Songs und die Liedtexte geschrieben haben.