Zahlen Musikfans

Ich nutze Spotify schon länger als der Dienst in Deutschland verfügbar ist. Nicht nur das Preismodel der Flatrate hat mich als zahlenden Kunden über Jahre gehalten. Gerade die gut funktionierenden Algorithmen, die mir steht’s neue Musik vorgeschlagen haben die ich wirklich gut fand, haben mich dazu bewegt nicht zu Apple Musik zu wechseln, obwohl sich das Ökosystem deutlich besser in meine Hardwarelandschaft einreihen würde.

Dennis Pohl schreibt für den Spiegel wie Spotify aktuell seine KI ihrer Server trainiert, und wie sich die Musikindustrie auf das noch immer relativ junge Streamingmodel eingestellt hat.

Er stellt die These auf, dass Songs die in der breiten Masse auf anklang treffen eher in die automatisch generierten Playlisten landen.

Die Rechnung zahlen Musikfans, denen zwar die Illusion einer Auswahl aus über 30 Millionen Songs vorgegaukelt wird, denen der Weg zu wirklich interessanten Inhalten jedoch erschwert wird. Von einer musikalischen Monokultur profitiert am Ende niemand. Außer Spotify. — Dennis Pohl

Ich habe in letzter Zeit ebenfalls das Gefühl, dass die Songs die mir so präsentiert werden, weniger gut auf meinen Geschmack treffen und musikalische Perlen es sehr selten in die Playlisten schaffen.

Auch die von der Community erstellten Playlisten sind nicht mehr so einfach erreichbar, wie das beim Start von Spotify war.

Vielleicht sollte ich Apple Music auf kurz oder lang noch mal eine Chance geben.

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