150 Stellen bedroht: Veggie-Streit: Rügenwalder sieht Jobs in Gefahr →

In der Mail vom 12. Januar beklagt sich Röben darüber, dass seine Firma nicht zu einer Landtagsanhörung am Mittwoch, 18. Januar, nach Hannover eingeladen sei. Damit könnte es aber auch schnell vorbei sein, warnt Röben. „Wenn wir in Zukunft ‚Sandwich Topping auf Pflanzenölbasis‘ statt ‚vegetarische Mortadella‘ sagen müssen oder ‚Bratstück auf Weizenbasis‘ statt ‚vegetarische Frikadelle‘, dann wird dieses neue Segment wieder aus den Supermärkten verschwinden“, schreibt er. Der CDU-Verbraucherschutzpolitiker Frank Oesterhelweg sieht in Bezeichnungen wie vegetarischer Salami oder Geflügelsalat eine Verbrauchertäuschung.

Erst lassen die anderen Kids einen nicht mitspielen und dann verfasst man bescheuerte Drohungen.

Ich halte die Auffassung von Herrn Oesterhelweg aber genauso für Quatsch. Wer sich davon täuschen lässt, der beschwert sich auch darüber, dass Zitronenfalter gar keine Zitronen beinhalten.

Hier ein paar lustige Tweets zu dem Thema.

EuGH hält Bezeichnungen wie Sojamilch & Tofubutter für unzulässig. Vielleicht sollten wir mal lieber über Teewurst reden 😉 @Ruegenwalder pic.twitter.com/B1sASZ2r7T
— foodwatch (@foodwatch_de) 15. Juni 2017

Falls Leberkäse nach dem EuGH-Urteil nicht mehr so heißen dürfen sollte, wäre das dann eigentlich wegen “Leber” oder wegen “Käse”?
— Holger Klein (@holgi) 16. Juni 2017

Können wir “Fruchtfleisch” bitte umbenennen? Ich fühle mich als Verbraucher verunsichert.
— Jenni Kosche (°⚇°)~ (@KuneCoco) 15. Juni 2017