Johanna Sagmeister, Ute Barthel, Wolf Siebert und Arndt Breitfeld, schreiben in »KaDeWe-Pleite: Warum der Staat mit Millionenkosten rechnen muss« für tagesschau.de

Der Staat hatte dem Unternehmen im Jahr 2020 eine Bürgschaft gewährt, die die Steuerzahler jetzt Millionen kosten könnte. Dabei geht es um einen Kredit von 90 Millionen Euro, den die KaDeWe-Gruppe nach eigenen Angaben von der BNP-Bank „im Zusammenhang mit den monatelangen erzwungenen Schließungen unserer Stores während der Corona-Pandemie“ bekommen hat.

Ich verstehe, dass ein Staat öffentliche Bürgschaften für Unternehmen ausstellt, um die Wirtschaftsleistung sicherzustellen.

Was ich nicht verstehe, ist, warum Bund und die Länder Berlin, Hamburg und Bayern für 90 Prozent der Summe bürgen, obwohl das Unternehmen seit 2016 keine Umsatzmeldung veröffentlicht hat. Wenn ein Unternehmen öffentliche Mittel erhält, finde ich es wichtig, dass es auch seine Jahresumsätze offenlegt.

Ich interessiere mich sehr für dieses Thema und würde gerne mehr darüber erfahren sowie in den Dialog gehen. Falls du dazu eine Meinung hast oder dich in dem Thema gut auskennst, kannst du mich gerne über Instagram oder Mastodon kontaktieren.