In seinem Artikel »Revealing the Hidden Economics of Open Models in the AI Era« fasst Frank Nagle die Studie »The Latent Role of Open Models in the AI Economy« zusammen, die er gemeinsam mit Daniel Yue von der Georgia Tech verfasst hat.
Er zeigt, wie deutlich offene KI-Modelle im aktuellen Markt unterschätzt werden. Grundlage ist ein ungewöhnlich umfangreicher Datensatz zu Nutzung, Preisen und Leistungsfähigkeit verschiedener Modelle.
Die Autoren machen deutlich, dass geschlossene Modelle zwar den Markt prägen, dies aber nicht vor allem aus technischer Überlegenheit heraus. Ausschlaggebend sind vielmehr Gewohnheiten, Risikovermeidung und fehlende Informationen. Zugleich holen offene Modelle bei der Leistungsfähigkeit schnell auf, sind deutlich günstiger und könnten der globalen KI-Ökonomie jedes Jahr Einsparungen in zweistelliger Milliardenhöhe ermöglichen.
Dieser Gegensatz zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Wertschöpfung zieht sich durch den gesamten Text. Er verweist auf Parallelen zur frühen Open-Source-Entwicklung und deutet an, welche bislang ungenutzte Bedeutung offenen Modellen im KI-Bereich zukommen könnte. Die Zusammenfassung liefert damit einen klaren Grund, sich mit der zugrunde liegenden Studie näher zu befassen.
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