Stefan Krempl schreibt in »Grenzenloses Surfen: Geplante EU-Roaming-Erweiterung sorgt für böses Blut« für heise.de
Hinter der glänzenden Fassade der Gebührenfreiheit für Endkunden tobt seit Längerem ein Verteilungskampf um die sogenannten Interoperator-Entgelte. Wenn ein Tourist in Albanien surft, muss sein heimischer Provider dem albanischen Netzbetreiber eine Großhandelsgebühr zahlen. Diese ist zwar gedeckelt, liegt aber nach Ansicht von Beobachtern immer noch deutlich über den tatsächlichen Marktkosten. Während Tourismus-Hotspots im Süden an diesen Gebühren verdienen, klagen Betreiber in nordischen und baltischen Staaten über einen stetigen Kapitalabfluss.
Ein interessantes Detail. Vermutlich haben die großen Netzbetreiber in Europa das durchgesetzt. Die Annahme, der Markt werde es schon regeln, greift hier offenbar nicht wie erhofft.
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