Matthias Böck schreibt in »Umgang mit KI: AI Bots oder das endgültige Ende des Internets« für tagesspiegel.de
In einer Welt, in der Inhalte mit wenigen Prompts unbegrenzt erzeugt werden können, verliert Einzelnes an Bedeutung. Wenn alles generiert sein könnte, wird Vertrauen zur knappen Ressource. Wir orientieren uns nicht mehr an Quellen, sondern an Systemen. Und am Ende vertrauen wir vielleicht nicht dem, was wahr ist, sondern dem, was sich am plausibelsten anhört.
[…]
Vertrauen wird zur entscheidenden Währung. Vertrauen in Systeme, in Modelle, in Unternehmen, die außerhalb unseres demokratischen Einflussraums agieren. Gerade in Europa, wo geopolitische Abhängigkeiten in den vergangenen Jahren wieder schmerzlich sichtbar wurden, ist das keine abstrakte Debatte. Wer die Interfaces kontrolliert, kontrolliert auch den Zugang zu Information, Sichtbarkeit und ist damit letztlich einzig relevant.
Zwei Absätze die man wirken lassen muss.
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