Andreas Donath schreibt in »KI frisst Software: Warum Aktien von Microsoft, SAP und Adobe an Wert verlieren« für golem.de
Die Börse reagiert damit auf ein Narrativ, das an der Wall Street als “AI eats Software” bezeichnet wird. Investoren befürchten, dass KI-gestützte Agenten menschliche Arbeit ersetzen und damit die Nachfrage nach klassischer Software-Lizenzierung reduzieren könnten. Die Ankündigung von Claude Cowork durch Anthropic im Januar hat diese Sorgen verstärkt. Das Tool erstellt Berichte, verarbeitet Tabellen und extrahiert Informationen aus Screenshots.
Auch das ist eine Wendung, die so nicht absehbar war. Aktienanleger reagieren nervös darauf, dass Softwarehersteller zunehmend KI-Funktionen integrieren. Die Automatisierung senkt in vielen Unternehmen den Personalbedarf. Weniger Beschäftigte bedeuten weniger Nutzerkonten und damit weniger Softwarelizenzen. In der Folge geraten die Gewinne der Anbieter unter Druck, wenn auch zeitlich verzögert.
Möchtest du mir antworten?
Schick mir eine Nachricht per E-Mail und lass uns ein Dialog beginnen. Du kannst mir auch per RSS oder Mastodon folgen.