Viola Heeger schreibt in »Digitale Souveränität: München macht Abhängigkeiten messbar« für tagesspiegel.de
Die bayerische Landeshauptstadt hat Kriterien ausgearbeitet, mit denen sich digitale Souveränität konkret bewerten lässt. Grundlage ist ein Beschluss des IT-Ausschusses von vergangener Woche, der Tagesspiegel Background exklusiv vorliegt. Darin wird ein Souveränitätscheck eingeführt, für den IT@M, der zentrale IT-Dienstleister der Stadt, gemeinsam mit der Technischen Universität München eine Methodik entwickelt hat: der „Score für digitale Souveränität“ (SDS)
Dass sich Kommunen, Städte und Länder mit digitaler Souveränität befassen, ist sinnvoll. Problematisch wird es, wenn einzelne Städte eigene Maßstäbe festlegen. Das gilt auch dann, wenn sie sich an Vorgaben des IT-Planungsrats orientieren. Neben diesen existieren weitere Kriterien, etwa vom BSI, der Bundesdruckerei und vom BMDS. Welche Maßstäbe gelten sollen, lässt sich so beliebig entscheiden oder neu definieren. Der Begriff der digitalen Souveränität wird dadurch weiter verwässert.
Der verlinkte Artikel ist kostenpflichtig. Die relevanten Informationen finden sich jedoch auch in der Souveränitätserklärung der Stadt München sowie im Sitzungsprotokoll »Digitale Souveränität als strategisches Leitprinzip – Sichere Software für München« vom 22. Januar 2026.
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