Svenja Bergt schreibt in »Digitale Abhängigkeit von den USA: Bund zahlt mehr für Microsoft-Lizenzen« für taz.de
Trotz der Pläne, Deutschland digital unabhängiger von den USA zu machen, sind die Ausgaben des Bundes für Lizenzen des US-Softwarekonzerns Microsoft im vergangenen Jahr erneut gestiegen. 481,4 Millionen Euro zahlten die Bundesverwaltung sowie Zuwendungsempfänger des Bundes 2025 an Microsoft, so die Antwort auf eine schriftliche Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Rebecca Lenhard, über die zuerst die Süddeutsche Zeitung Dossier berichtete.
Die Ausgaben für Microsoft-Lizenzen sind auch 2025 erneut gestiegen, wie in jedem Jahr. Die Behauptung, das sei notwendig und es gebe keine Alternativen, hält einer nüchternen Betrachtung nicht stand. Entscheidend fehlt es am politischen Willen.
Zwar lassen sich Ziele in Koalitionsvereinbarungen und Strategiepapiere schreiben. Werden sie jedoch nicht umgesetzt, bleiben sie folgenlos. Dann sind es am Ende nur Texte auf Papier oder digitale Ablage, wenn sie als PDF enden.
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