tagesspiegel.de schreibt in »Preissteigerungen von 900 Prozent: Bayerns Microsoft-Kosten bei Support-Verträgen explodieren«
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Demnach haben sich die Kosten für Microsoft-Support für die bayerische Staatskanzlei seit 2020 um 900 Prozent erhöht. Während die Staatskanzlei im Jahr 2020 noch 27.000 Euro für den Support zahlte, waren es im vergangenen Jahr 248.740,91 Euro, berichtet „Golem“ unter Verweis auf „oeffentlichevergabe.de“.
Eine weitere bemerkenswert lustige Aussage aus dem Süden.
Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) hatte erklärt, dass Bayern digital souverän sei, da schließlich alle Daten in den eigenen Rechenzentren bleiben würden. Zumindest für den technischen Support besteht allerdings Abhängigkeit von Microsoft, wie die Verträge zeigen.
Es gibt jedoch weiterhin Hoffnung. Der bayerische Digitalminister vertritt eine andere Position. Bis 2027 sollen zudem souveräne Arbeitsplätze für die Verwaltung bereitgestellt werden.
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