Im Tagesspiegel Background hat Benjamin Hilbricht aufgearbeitet, wie stark die Kosten für Oracle gestiegen sind. Häufig wird Microsoft als Beispiel für wachsende Lizenzkosten und Lock-in-Effekte genannt. Oracle schneidet in dieser Hinsicht nur geringfügig besser ab.

Der Artikel ist hinter einer Paywall. Zwei Zitate daraus sind besonders prägnant.

Benjamin Hilbricht schreibt in »Digitale Abhängigkeiten der Länder: Was die Bundesländer für Oracle ausgegeben haben« für tagesspiegel.de:

So kam es zwischen 2022 und 2023 zu einem Kostensprung von 42,2 Prozent für die Länder. Danach stiegen die Kosten aber nur noch leicht und sanken 2025 sogar wieder.

und

Verglichen mit Microsoft zahlen die Länder noch deutlich weniger Geld für Oracle-Lizenzen. Rund 191,7 Millionen Euro waren es im vergangenen Jahr für Microsoft. Dem stehen nur 44,8 Millionen Euro für Oracle gegenüber.