Die Studie »Code, carbon, kilowatts: AI’s hidden toll and the race to green the grid« von Allianz Research analysiert den globalen ökologischen Fußabdruck von künstlicher Intelligenz.

Die Autoren Katharina Utermoehl und Patrick Hoffmann belegen, dass Datenzentren durch Strombedarf und Hardwareproduktion weitaus mehr Treibhausgase verursachen als bisher angenommen. Ohne eine schnelle Umstellung auf grüne Stromnetze drohen sich die weltweiten Emissionen dieser Technologie bis zum Jahr 2030 mehr als zu verdoppeln. Neben dem enormen CO2-Ausstoß verschlingt die Infrastruktur zudem gigantische Mengen Wasser für die Kühlung und verschärft die globale Ressourcenknappheit.

Letztlich verbrennt künstliche Intelligenz gerade die Zukunft von Kindern und Enkelkindern.

Update 08.07.2026: Google und Amazon bestätigen, dass ihre Emissionen gestiegen sind.