Tagesspiegel Background schreibt in »Urheberrecht: Microsoft-Manager nennt KI den womöglich „größten Diebstahl in der Geschichte der Menschheit“«:

Die unbefugte Nutzung von Millionen von Artikeln der „New York Times“ zur Entwicklung der KI-Modelle des US-Unternehmens Open AI kam laut einer internen Mitteilung eines führenden Microsoft-Mitarbeiters einem „unfassbaren Diebstahl von beispiellosem Ausmaß“ gleich. Wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsdokument hervorgeht, bezeichnete der führende Microsoft-Mitarbeiter Brent Hecht den Vorgang zudem als möglicherweise „größten Diebstahl von Arbeitsleistung in der Geschichte der Menschheit“.

Die paar Artikel der New York Times, um die vor Gericht gestritten wird, sind Peanuts. Vorher wurde das ganze Internet samt Büchern, Videotranskripten, Podcasts und Musik genutzt, um KI-Modelle zu trainieren, im vollen Bewusstsein, dass das eine Lizenzverletzung ist.

Der nächste große Datenschatz deutet sich auch schon an. Mitschnitte dessen, was wir so von uns geben. Smarte Geräte hören mit, Kommunikationsapps lauschen einfach mit. Naturlich alles anonymisiert und pseudonymisiert. Bis irgendwann auffällt, dass es gar nicht so anonym ist.