Hefe-Öl

Michaela Haas schreibt in »Ölfund in Moosinning« für sueddeutsche.de Die Pilotanlage in der TUM ähnelt mit den hohen silbernen Stahlkesseln einer Brauerei. Enzyme, die Brücks Team durch Fermentation einer kleinen Menge Restbrot mit einem speziellen Pilzstamm gewann, wandeln hier die Stärke im Brot in fermentierbare Glukose um. Hefe kann beim Fermentationsprozess den Zucker entweder in Alkohol umwandeln oder eben in Fett. »Der Unterschied zur Alkoholfermentation ist: Beim Bierbrauen wird der Alkohol von der Zelle ausgeschieden«, erklärt Brück. »Bei der Hefeöl-Fermentation bleibt das Öl erst mal in der Zelle drin.« Eine Zentrifuge trennt dann das Öl, und zwar, wie Brück betont, ohne die sonst beim Palmöl oft eingesetzten toxischen Lösungsmittel. Sieben Jahre lang haben Thomas Brück und sein Forschungsgruppenleiter Mahmoud Masri am richtigen Rezept getüftelt. Inzwischen haben sie die Technik fast perfektioniert und halten fünf Patente. »Das Hefe-Öl ist sogar besser, weil es haltbarer ist« sagt Gerboin. »Ich kann es bis zu 60 Mal wiederverwenden. Sogar meine Bayerische Creme mache ich damit.« ...

6. Januar 2022 · 1 Minute · 161 Wörter

Das Richtige tun

Schon Vorsätze für das neue Jahr? Wie wäre es, wenn man Google ein paar weniger Daten von sich preisgibt? Moritz Tremmel schrieb bereits am 11. Oktober 2021, wie man sich von Google-Diensten trennen kann. Ein paar nützliche Tipps sind dabei. Moritz Tremmel schreibt für Golem.de “2018 hat Google sein Motto geändert in ‘Do the Right Thing’ - ‘Tu das Richtige’. Klingt eigentlich ganz nett. Bis man fünf Sekunden darüber nachdenkt. Das Richtige für wen?”, fragt Maximilian Mundt als Moritz Zimmermann in der Serie How to Sell Drugs Online (Fast). Damit trifft er den Punkt. Das Richtige tun … für die Google-Nutzer? Für die Werbekunden? Oder für Leute, die künstliche Intelligenz für Kampfdrohnen brauchen? ...

1. Januar 2022 · 1 Minute · 113 Wörter

Ghost Bookmarklet

Nach meinem Wechsel von Grav zu Ghost muss ich den einen oder anderen Artikel nochmal anpassen. Damit ich schnell vom Frontend ins Backend wechseln kann, habe ich mir ein supersimples Bookmarklet geschrieben. Einfach folgenden Code als Lesezeichen speichern. javascript:window.location.href=window.location.href+'/edit'; Nachdem man auf das Lesezeichen klickt, wechselt der Browser auf http://DEINEBLOG.URL/edit und sofern du eingeloggt bist, kannst du den Artikel direkt bearbeiten.

23. Dezember 2021 · 1 Minute · 61 Wörter

Riding 2021

Seit Juli 2021 bin ich regelmäßig mit meinem VanMoof-Fahrrad unterwegs. Genau genommen habe ich in der Zeit in Summe 422,16 Kilometer und im Schnitt 4,54 Kilometer zurückgelegt. Wenn man der Hochrechnung1 von VanMoof glauben darf, habe ich damit 49,87 Kilogramm CO2 und 30,9 Liter Kraftstoff eingespart. Sobald die Temperaturen wieder steigen, steige ich auch wieder aufs Rad. Happy riding! VanMoof beschreibt seine Hochrechnung wie folgt: Um die CO2-Emissionen pro Kilometer auf einem VanMoof zu ermitteln, gingen wir von einer durchschnittlichen Reichweite von 80 km bei einem hohen Motorassistenzniveau bei einer voll aufgeladenen Batterie aus. Die Emission für das Laden der Batterie haben wir aus den neuesten Zahlen der Europäischen Union für CO2-Emissionen pro kWh entnommen. Das Ergebnis dieser Berechnung ist eine Emission von 1,86 g pro km. ↩︎

23. Dezember 2021 · 1 Minute · 128 Wörter

Grundsätzlich eher faul

Peter Ilg beschäftigt sich im Artikel Trittbrettfahrer im Team: “Die Gutmütigen sind die Dummen” mit Faulenzern und Trittbrettfahrern im Berufsalltag. Dabei lässt er sich zu folgender Aussage hinreißen: Wir Menschen sind wie andere Säugetiere grundsätzlich eher faul. Das wird offensichtlich, wenn wir uns für etwas motivieren sollen. Wir sind nicht geschaffen für eine moderne Leistungsgesellschaft. Ich halte das für eine gewagte Aussage, immerhin können wir uns im Alltag zu den unterschiedlichsten Dingen motivieren. Die einen machen Sport, andere häkeln oder nähen und wiederum andere programmieren nach der Arbeit an privaten Projekten. Sind faule Arbeitnehmer nicht vielmehr Menschen, die unzufrieden mit ihrer Aufgabe sind oder die Sinnhaftigkeit nicht erkennen? Ich bin davon überzeugt, solche Kollegen muss man entsprechend motivieren oder Alternativen aufzeigen.

18. Dezember 2021 · 1 Minute · 121 Wörter