Die kognitiven Fähigkeiten

René Schneebeli schrieb für die Pädagogische Hochschule Zürich (kurz PHZH) einen wunderbaren Artikel zum Thema Lernen im Laufe des Lebens. Gespickt mit vielen wissenschaftlichen Quellen kommt er zur Erkenntnis, dass wir im Laufe des Lebens anders lernen, weil uns andere Dinge wichtig sind. Ich habe mir folgende Angaben notiert. Am schnellsten arbeitet das Gehirn mit etwa 18. Das Kurzzeitgedächtnis hat seine Blütezeit von Mitte zwanzig bis dreißig, die Empathie in den 40ern und 50ern. Mit dem Wortschatz geht es bis zum 70. Lebensjahr bergauf. Zumindest die kognitiven Fähigkeiten entwickeln sich also sehr unterschiedlich im Verlauf des Lebens. – René Schneebeli am 16. Oktober 2018 ...

17. Oktober 2018 · 1 Minute · 114 Wörter

Mehr als 15 Grad

Der Chaos Computer Club (CCC) gibt seine Einschätzung zur Gesichtserkennung in Berlin am Südkreuz zum Besten. Im letzten Absatz gibt es noch einen Hinweis zur Kompetenz des Systems… Der einzige Lichtblick im Bericht ist die Beschreibung, wie man sich am besten gegen die biometrische Rasterfahndung schützen kann: Man drehe einfach das eigene Gesicht um mehr als 15 Grad von der Kamera weg. Damit ist eigentlich alles gesagt, was die Sinnhaftigkeit und Einsatztauglichkeit solcher Systeme angeht. – Erdgeist am 13. Oktober 2018 ...

12. Oktober 2018 · 1 Minute · 81 Wörter

1,5 Quadratmeter am Straßenrand

Umweltbundesamt fordert radikalen Parkplatz-Rückbau Für Autos sollten pro Einwohner langfristig nur noch 1,5 Quadratmeter am Straßenrand und auf Wohngrundstücken zur Verfügung stehen, schreibt die Behörde in einem Vorbericht für eine bundesweite Fußverkehrsstrategie. Derzeit haben Autos noch 4,5 Quadratmeter Platz. – Spiegel Online am 11. Oktober 2018 Mutige Forderung für ein Autofahrerland. Trotzdem bin ich dafür. Die Straße, in der ich wohne, ist trotz Tiefgaragen und Hinterhofparkplätzen immer zugeparkt. Die Vermutung liegt nahe, dass die Parker gar nicht in der Straße wohnen. ...

10. Oktober 2018 · 1 Minute · 152 Wörter

Gewaltig gekürzt

Hubert Léveillé Gauvin hat Musiksongs analysiert und herausgefunden, dass die Künstler schneller zum Punkt kommen. Schuld dafür ist seiner Ansicht nach Spotify beziehungsweise die Streamingdienste in Summe. Den Liedern ist deutlich anzumerken, dass sie viel schneller beginnen. Es gibt praktisch keine Intros mehr. In den 1980er Jahren dauerte es im Durchschnitt 23 Sekunden, bis der Song wirklich begann. Heute sind wir bei fünf Sekunden angekommen. Man hat gewaltig gekürzt. – Hakan Tanriverdi am 07. Oktober 2018 ...

9. Oktober 2018 · 1 Minute · 103 Wörter

Less than five seconds

Ciao Google+ To give people a full opportunity to transition, we will implement this wind-down over a 10-month period, slated for completion by the end of next August. Over the coming months, we will provide consumers with additional information, including ways they can download and migrate their data. – Ben Smith am 08.Oktober 2018 Witziges Detail: Im Durchschnitt verbrachten Nutzer nur fünf Sekunden auf Google+. Kurz gesagt, niemand hat Google+ genutzt, niemand trauert wirklich. ...

8. Oktober 2018 · 1 Minute · 102 Wörter