Hat Facebook gewonnen

Die Diskussion um Facebooks Datenskandal reißt nicht ab. Thomas E. Schmidt schrieb kluge Worte für die Zeit zu dem Thema. Facebook will seine Nutzer darüber informieren, wenn es ihre Daten weiterverkauft. Eines Tages wird Facebook sogar fragen, ob es das auch darf, aber ihr Geschäftsmodell werden die Datenriesen nicht ändern. Daneben ist Freiheit im analogen Leben möglich, ebenso Immunität gegenüber Verschwörungstheorien und Politikangeboten, die auf Reflexe setzen. Wenn man das nicht will und glaubt, hat Facebook gewonnen. ...

10. April 2018 · 1 Minute · 77 Wörter

Marsbees

Spannendes Projekt, das die NASA da vorhat. Roboterbienen, die den Mars erkunden sollen. Dabei soll natürlich nicht jede Biene separat unterwegs sein. Genau wie das biologische Pendant werden sich die kleinen Roboter in Schwärmen bewegen und somit schnell größere Areale erkunden können. Ein Rover soll dabei als mobile Ladestation und Basis dienen, an die die Bienen drahtlos gesammelte Informationen senden können. Bin gespannt, wann wir das nächste Mal von den Bienen hören.

7. April 2018 · 1 Minute · 72 Wörter

Mutige strukturelle Veränderungen

Wer schon einmal in Amsterdam war, wird deren Fahrradkultur kennengelernt haben. Ich mag das und ich wünsche mir dieselbe Kultur für Hamburg. Andrea Reidl schrieb für die Zeit einen spannenden Artikel zu aktuellen Studien und den Ängsten, die Fahrradfahrer auf unseren Straßen haben. Gefährdete Verkehrsteilnehmer müssen Vorrang haben. Dafür sei ein umfassender Paradigmenwechsel nötig, außerdem mutige strukturelle Veränderungen. Mutige Veränderungen, ohne geht es nicht.

6. April 2018 · 1 Minute · 64 Wörter

Nicht automatisierbar schienen

Mir kommt der ganze Hype um KI und Automatisierung schrecklich erzwungen vor. Zwar sehe ich gerade in neuronalen Netzen viel Potenzial, aber ich frage mich, ob KI und Automation nicht auch Buzzwords sind, die genauso schnell abgenutzt sein werden wie Industrie 4.0 oder Blockchain. Sascha hingegen gibt uns einen Ausblick auf seine Sicht der Dinge. Der Grund, warum eine demokratische Perspektive auf KI notwendig wird, ist nicht nur das, was KI kann und können wird. Sondern auch, was KI nicht kann und nicht können soll. Es beginnt mit der Automatisierung von Arbeitsprozessen, die zuvor nicht automatisierbar schienen. Es geht weiter mit den Auswirkungen von KI auf jede Form von Privatsphäre durch die möglichen, umfangreichen Rückschlüsse aus Datensammlungen. ...

3. April 2018 · 1 Minute · 123 Wörter

Dichte-Stress

Noch nie habe ich so viel über Nahverkehrsdesign gelernt wie im Interview mit Elisabeth Oberzaucher. Je größer Städte werden, desto ausgeprägter wird auch der Dichte-Stress. Deshalb mag der Eindruck entstehen, dass wir zunehmend Abstand suchen. Eigentlich ist das Bedürfnis nach Abstand das gleiche geblieben, es ist nur schwieriger zu verwirklichen. Wirklich aufschlussreicher Artikel.

2. April 2018 · 1 Minute · 53 Wörter