De facto ausgehungert

Über folgende kleine Anfrage bin gegestolpert Deutscher Bundestag - Finanzierung von „Zendis“ Die Finanzierung des „Zentrums für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung“ (Zendis) ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (20/15134) auf eine Kleine Anfrage der Gruppe Die Linke (20/15064). Eine Zurverfügungstellung von Mitteln im Sinne einer Zuwendung oder institutionellen Förderung gibt es danach in Bezug auf Zendis nicht, „sondern einzig Auftragsverhältnisse, innerhalb derer Leistungen vergütet werden“. Zendis solle sich dauerhaft über Aufträge seiner Gesellschafter finanzieren; heißt es in der Antwort weiter. Eine Absicherung im Sinne einer Grundfinanzierung durch den Bund sei nicht vorgesehen. ...

1. April 2025 · 1 Minute · 133 Wörter

Ganzheitlich umgesetzt

In ihrem Artikel »Grau ist alle Theorie« beschreibt Susanne Ehneß die Ansichten von Christian Grams, einem IT-Experten der Gemeinde Fuldatal. Er steht der Digitalisierung der Verwaltung kritisch gegenüber, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz von Open-Source-Software. Seine Hauptsorge: Viele Fachanwendungen, die auf Microsoft-Produkten basieren, funktionieren unter Linux nicht. Das ist ein berechtigter Punkt. Ein Wechsel weg von einzelnen Anbietern funktioniert nur, wenn er ganzheitlich umgesetzt wird – halbherzige Lösungen bringen wenig. Ein zentraler Schritt wäre der Umstieg auf offene Dateiformate, anstelle von proprietären wie Excel oder Microsoft Word. Sobald dieser Wechsel erfolgt ist, sollte der Einsatz von Open-Source-Software keine größeren Probleme mehr bereiten. ...

26. Februar 2025 · 1 Minute · 219 Wörter

Lösungen zu übernehmen

Johannes Kapfer schreibt in »Gutes Nachnutzen wird belohnt« für egovernment.de: Eine der Baustellen, die wir identifiziert haben, ist, dass wir bei vielen Problemen deshalb hinterherhinken, weil immer alle die Lösungen selbst entwickeln wollen. Im Grunde verstehen alle, dass es gut wäre, Lösungen zu übernehmen. Und doch gelingt es nicht so richtig.

30. Januar 2025 · 1 Minute · 51 Wörter

Keine 20 Prozent

Christian Wölbert schreibt in »Delos: “Souveräne” Cloud 10 bis 20 Prozent teurer als Microsofts Public Cloud« für heise.de Die SAP-Tochtergesellschaft Delos Cloud hat die Kosten ihres Cloud-Angebotes für die öffentliche Verwaltung konkretisiert. Die angebotenen Microsoft-Dienste würden voraussichtlich im Mittel 15 Prozent mehr kosten als in Microsofts Public Cloud. Das sagte Georg Sebald, Mitglied der Delos-Geschäftsleitung, am Donnerstag auf einer Veranstaltung von Arvato Systems, dem Delos-Partner für den operativen Betrieb der geplanten Cloud. “Mein Ziel wäre näher an 10 Prozent, es soll keine 20 Prozent mehr kosten”, ergänzte der Delos-Manager. Der Aufpreis im Vergleich zu Microsofts Standardcloud hänge mit dem Zusatzaufwand zur Erfüllung von Anforderungen der Bundesregierung und mit der eingeschränkten Kundengruppe zusammen. ...

22. November 2024 · 1 Minute · 137 Wörter

Vergabe von Open-Source-Software

Auf dem firmeneigenen Blog klären die Schöpfer der Open-Source-Software Open Talk kompetent darüber auf, welche Aspekte Behörden bei der Vergabe von Open-Source-Software berücksichtigen müssen.

3. November 2024 · 1 Minute · 24 Wörter