Größer werdende Abhängigkeit

Stefan Pfeiffer schreibt in »1,28 Milliarden Euro für Microsoft-Lizenzen, 19 Millionen für Zendis« auf seinem Blog Besagtes Beamten-Mikado, erfolgreiche Lobby-Arbeit von Microsoft quer über die Parteien in Kombination mit Trägheit und Unvermögen kennzeichnen die Situation im deutschen Schilda bestens. Statt unabhängiger zu werden, begibt man sich in eine immer größer werdende Abhängigkeit. Die deutsche Verwaltung trägt kräftig dazu bei, dass Microsoft zum wertvollsten Unternehmen geworden ist. Es ändert sich scheinbar nichts und das Thema ist schon so alt, dass ich eigentlich keine Lust mehr habe, darüber zu schreiben. Es frustriert nur und eigentlich müsste ich meine Beiträge zum Thema einstellen. Seit mindestens 2010 – wenn nicht sogar länger – schreibe ich als Kind der Generation Windows zum Thema. ...

3. Mai 2024 · 1 Minute · 118 Wörter

Der falsche Weg

Viola Heeger und Elena Metz interviewen in »Wir müssen als Verwaltung nicht alles selbst programmieren« Andreas Reckert-Lodde für tagesspiegel.de Was ist der Hebel, um Open Desk zur Massenanwendung in der Verwaltung zu machen? Gute Usability. Ein Tool mit Zwang einzuführen oder nur deshalb, weil es Open Source ist, ist der falsche Weg. Ein Tool wird genutzt, weil es gut ist. Das müssen wir mit Open Desk leisten. Im Moment ist kollaboratives Arbeiten in der Verwaltung kaum möglich, außer man benutzt Microsoft Office 365 – und das ist nicht gestattet. Genau diese Kollaboration brauchen wir aber, um wirklich digital arbeiten zu können. Das müssen wir jetzt liefern. Ich habe die große Hoffnung, dass wird durch Features wie die Terminvergabe zeigen, dass wir auf die Bedarfe in der Verwaltung eingehen können, dass wir Feedback ernstnehmen. Aus meiner Sicht ist das auch die Zukunft – Anwendungen nicht mehr nur irgendwie mitnutzen, sondern aktiv Feedback geben und mitgestalten. ...

15. April 2024 · 1 Minute · 162 Wörter

Klimaneutrale Verwaltung

Manuel Kilian schreibt in »Ökologische Nachhaltigkeit und Digitalisierung: Zwei Seiten einer Medaille - Ohne digitalisierte Verwaltung keine klimaneutrale Verwaltung« für egovernment.de Ohne digitalisierte Verwaltung keine klimaneutrale Verwaltung Die Überschrift scheint durchaus bemerkenswert, der Inhalt des Artikels ist weitgehend vorhersehbar.

3. April 2024 · 1 Minute · 39 Wörter

FOSS in der Verwaltungs-IT

Miriam Seyffarth schreibt in »Wie Open-Source-Software zum Standard in der Verwaltung wird« für linux-magazin.de So hat die Bundesregierung einige größere Projekte gestartet, die den Einsatz von Open Source in der Verwaltung entschieden vorantreiben sollen. Dazu gehören die Gründung des Zentrums für Digitale Souveränität [4], der Start des Open-CoDE-Repositorys für die öffentliche Verwaltung [5] und des Sovereign Tech Fund [6] sowie die Entwicklung des Souveränen Verwaltungsarbeitsplatzes [7]. Auch in den Bundesländern und Kommunen gibt es zahlreiche Initiativen, um den Anteil von FOSS in der Verwaltungs-IT zu steigern. So hat die Stadt München kürzlich die Einrichtung eines Open-Source-Sabbaticals für Entwickler beschlossen [8]. Sowohl München als auch Berlin präsentieren online, welche Open-Source-Lösungen sie in der öffentlichen Verwaltung einsetzen. Gemeinsam mit Dortmund haben die beiden Städte vergangenes Jahr die Allianz der “Open Source Big 3” gegründet [9]. ...

28. Juli 2023 · 1 Minute · 133 Wörter