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    <title>Algorithms on maik.io</title>
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    <description>Recent content in Algorithms on maik.io</description>
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      <title>Struktur sozialer Netzwerke</title>
      <link>https://maik.io/notes/2025-09-09-struktur-sozialer-netzwerke/</link>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 17:25:05 +0200</pubDate>
      <guid>https://maik.io/notes/2025-09-09-struktur-sozialer-netzwerke/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eine neue Studie mit dem Titel »&lt;a href=&#34;https://arxiv.org/abs/2508.03385&#34; title=&#34;Can We Fix Social Media? Testing Prosocial Interventions using Generative Social Simulation&#34; target=&#34;_blank&#34; &gt;Can We Fix Social Media? Testing Prosocial Interventions using Generative Social Simulation&lt;/a&gt;« von Maik Larooij und Petter Törnberg zeigt, dass Social Media kaum zu reparieren ist. Die Forscher bauten ein minimalistisches Netzwerk mit KI-Agenten nach und fanden genau die bekannten Probleme von Echokammern, ungleicher Aufmerksamkeit und Polarisierung. Sechs getestete Maßnahmen wie chronologische Feeds oder das Verbergen von Likes halfen nur wenig und verschlimmerten manches sogar. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass nicht einzelne Algorithmen das Hauptproblem sind, sondern die Struktur sozialer Netzwerke selbst.&lt;/p&gt;</description>
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      <![CDATA[<p>Eine neue Studie mit dem Titel »<a href="https://arxiv.org/abs/2508.03385" title="Can We Fix Social Media? Testing Prosocial Interventions using Generative Social Simulation" target="_blank" >Can We Fix Social Media? Testing Prosocial Interventions using Generative Social Simulation</a>« von Maik Larooij und Petter Törnberg zeigt, dass Social Media kaum zu reparieren ist. Die Forscher bauten ein minimalistisches Netzwerk mit KI-Agenten nach und fanden genau die bekannten Probleme von Echokammern, ungleicher Aufmerksamkeit und Polarisierung. Sechs getestete Maßnahmen wie chronologische Feeds oder das Verbergen von Likes halfen nur wenig und verschlimmerten manches sogar. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass nicht einzelne Algorithmen das Hauptproblem sind, sondern die Struktur sozialer Netzwerke selbst.</p>
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      <![CDATA[<br><br><hr><br><small><p>Vielen Dank fürs Lesen! Wenn du Lust auf noch mehr Gedanken, Updates und ab und zu einen Blick hinter die Kulissen hast, folge mir doch gern auf <a href="https://maik.io/mastodon">Mastodon</a> oder <a href="https://maik.io/instagram">Instagram</a>.</p><p>Hast du Fragen oder Feedback? Schreib mir gern eine <a href="https://maik.io/email">E-Mail</a>.</p></small>]]>
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    </item>
    <item>
      <title>Wird dominiert von den Big-Tech-Konzernen</title>
      <link>https://maik.io/notes/2025-08-04-wird-dominiert-von-den-big-tech-konzernen/</link>
      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 16:28:08 +0200</pubDate>
      <guid>https://maik.io/notes/2025-08-04-wird-dominiert-von-den-big-tech-konzernen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Schon ein paar Tage her, aber trotzdem sehenswert: Martin Andree erklärt im Vortrag »&lt;a href=&#34;https://tube.tchncs.de/w/3vjXp2fQzBXjgaMmua8aV9&#34; title=&#34;#diwokiel25 - Big Tech muss weg! - WebMontag Spezial - tchncs&#34; target=&#34;_blank&#34; &gt;Big Tech muss weg!&lt;/a&gt;«, warum große Tech-Konzerne ein strukturelles Problem sind – und was sich ändern müsste.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Unsere mediale Öffentlichkeit wird dominiert von den Big-Tech-Konzernen aus den USA und China. Das hat der Medienwissenschaftler Dr. Martin Andree mit seiner Forschung nachgewiesen. Selbst große deutsche Medien bekommen nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit, verglichen mit den globalen Unternehmen. Gleichzeitig steuern deren Algorithmen unsere Aufmerksamkeit - was bekommen wir zu sehen und was nicht. Martin Andree gibt sich aber nicht mit der Analyse der Situation zufrieden, denn er macht auch Vorschläge dazu, wie wir die Lage ändern können. Er fordert: Big Tech muss weg!&lt;/p&gt;</description>
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      <![CDATA[<p>Schon ein paar Tage her, aber trotzdem sehenswert: Martin Andree erklärt im Vortrag »<a href="https://tube.tchncs.de/w/3vjXp2fQzBXjgaMmua8aV9" title="#diwokiel25 - Big Tech muss weg! - WebMontag Spezial - tchncs" target="_blank" >Big Tech muss weg!</a>«, warum große Tech-Konzerne ein strukturelles Problem sind – und was sich ändern müsste.</p>
<blockquote>
<p>Unsere mediale Öffentlichkeit wird dominiert von den Big-Tech-Konzernen aus den USA und China. Das hat der Medienwissenschaftler Dr. Martin Andree mit seiner Forschung nachgewiesen. Selbst große deutsche Medien bekommen nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit, verglichen mit den globalen Unternehmen. Gleichzeitig steuern deren Algorithmen unsere Aufmerksamkeit - was bekommen wir zu sehen und was nicht. Martin Andree gibt sich aber nicht mit der Analyse der Situation zufrieden, denn er macht auch Vorschläge dazu, wie wir die Lage ändern können. Er fordert: Big Tech muss weg!</p>
<p>MIt freundlicher Genehmigung von Martin Andree und der #diwokiel,</p>
<p>Dort am publiziert 23.07.25</p>
</blockquote>
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      <![CDATA[<br><br><hr><br><small><p>Vielen Dank fürs Lesen! Wenn du Lust auf noch mehr Gedanken, Updates und ab und zu einen Blick hinter die Kulissen hast, folge mir doch gern auf <a href="https://maik.io/mastodon">Mastodon</a> oder <a href="https://maik.io/instagram">Instagram</a>.</p><p>Hast du Fragen oder Feedback? Schreib mir gern eine <a href="https://maik.io/email">E-Mail</a>.</p></small>]]>
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    </item>
    <item>
      <title>Teil unserer digitalen Souveränität</title>
      <link>https://maik.io/notes/2025-02-27-teil-unserer-digitalen-souveraenitaet/</link>
      <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 06:48:53 +0100</pubDate>
      <guid>https://maik.io/notes/2025-02-27-teil-unserer-digitalen-souveraenitaet/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wunderbarer Artikel! Leider befindet er sich hinter einer Paywall, aber mit etwas Mühe lässt sich ein öffentlich zugängliches Archiv finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Friederike Moraht schreibt in »&lt;a href=&#34;https://background.tagesspiegel.de/digitalisierung-und-ki/briefing/us-drohungen-bleibt-die-eu-bei-dsa-und-dma-standhaft&#34; title=&#34;US-Drohungen: Bleibt die EU bei DSA und DMA standhaft? - Tagesspiegel Background&#34; target=&#34;_blank&#34; &gt;US-Drohungen: Bleibt die EU bei DSA und DMA standhaft?&lt;/a&gt;« für tagesspiegel.de&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gegen diese Erzählung stellt sich Breton vehement: Es sei die freie Entscheidung der Unternehmen, ob sie in der Europäischen Union Geschäfte machen wollen. „Wir zwingen sie nicht, zu kommen. Wenn sie nicht wollen, ist das ihre Sache.“ Kein einziges Land außerhalb der EU könne beschließen, ein Gesetz außer Kraft zu setzen, weil es ihm nicht gefällt. „So funktioniert das nicht. Wir erklären, was diese Regeln sind.“&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>
      <![CDATA[<p>Wunderbarer Artikel! Leider befindet er sich hinter einer Paywall, aber mit etwas Mühe lässt sich ein öffentlich zugängliches Archiv finden.</p>
<p>Friederike Moraht schreibt in »<a href="https://background.tagesspiegel.de/digitalisierung-und-ki/briefing/us-drohungen-bleibt-die-eu-bei-dsa-und-dma-standhaft" title="US-Drohungen: Bleibt die EU bei DSA und DMA standhaft? - Tagesspiegel Background" target="_blank" >US-Drohungen: Bleibt die EU bei DSA und DMA standhaft?</a>« für tagesspiegel.de</p>
<blockquote>
<p>Gegen diese Erzählung stellt sich Breton vehement: Es sei die freie Entscheidung der Unternehmen, ob sie in der Europäischen Union Geschäfte machen wollen. „Wir zwingen sie nicht, zu kommen. Wenn sie nicht wollen, ist das ihre Sache.“ Kein einziges Land außerhalb der EU könne beschließen, ein Gesetz außer Kraft zu setzen, weil es ihm nicht gefällt. „So funktioniert das nicht. Wir erklären, was diese Regeln sind.“</p>
<p>Breton plädiert für mehr Selbstbewusstsein gegenüber Big Tech aus den USA. Man müsse sich bewusst sein, dass Europa für die Tech-Unternehmen einen unverzichtbaren Markt darstelle – „der größte digitale Markt der freien Welt“. „Wir müssen auf unsere Regeln stolz sein und verstehen, dass sie Teil unserer digitalen Souveränität sind.“</p>
</blockquote>
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      <![CDATA[<br><br><hr><br><small><p>Vielen Dank fürs Lesen! Wenn du Lust auf noch mehr Gedanken, Updates und ab und zu einen Blick hinter die Kulissen hast, folge mir doch gern auf <a href="https://maik.io/mastodon">Mastodon</a> oder <a href="https://maik.io/instagram">Instagram</a>.</p><p>Hast du Fragen oder Feedback? Schreib mir gern eine <a href="https://maik.io/email">E-Mail</a>.</p></small>]]>
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    </item>
    <item>
      <title>Open RSS</title>
      <link>https://maik.io/notes/2025-01-02-open-rss/</link>
      <pubDate>Thu, 02 Jan 2025 22:44:34 +0100</pubDate>
      <guid>https://maik.io/notes/2025-01-02-open-rss/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein neuer Dienst sorgt derzeit für Aufsehen: »&lt;a href=&#34;https://openrss.org/&#34; target=&#34;_blank&#34; &gt;Open RSS&lt;/a&gt;«. Er wurde ins Leben gerufen, um das Web zugänglicher zu machen. Der Dienst ermöglicht es, RSS-Feeds auch für Websites zu abonnieren, die von Haus aus keine Feeds anbieten. Hinter dem Service steht eine gemeinnützige Organisation, die sich durch Spenden finanziert.&lt;/p&gt;</description>
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      <![CDATA[<p>Ein neuer Dienst sorgt derzeit für Aufsehen: »<a href="https://openrss.org/" target="_blank" >Open RSS</a>«. Er wurde ins Leben gerufen, um das Web zugänglicher zu machen. Der Dienst ermöglicht es, RSS-Feeds auch für Websites zu abonnieren, die von Haus aus keine Feeds anbieten. Hinter dem Service steht eine gemeinnützige Organisation, die sich durch Spenden finanziert.</p>
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      <![CDATA[<br><br><hr><br><small><p>Vielen Dank fürs Lesen! Wenn du Lust auf noch mehr Gedanken, Updates und ab und zu einen Blick hinter die Kulissen hast, folge mir doch gern auf <a href="https://maik.io/mastodon">Mastodon</a> oder <a href="https://maik.io/instagram">Instagram</a>.</p><p>Hast du Fragen oder Feedback? Schreib mir gern eine <a href="https://maik.io/email">E-Mail</a>.</p></small>]]>
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    </item>
    <item>
      <title>3 % are toxic</title>
      <link>https://maik.io/notes/2024-12-03-3-percent-are-toxic/</link>
      <pubDate>Tue, 03 Dec 2024 21:45:41 +0100</pubDate>
      <guid>https://maik.io/notes/2024-12-03-3-percent-are-toxic/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Online-Diskussionen werden von einer kleinen, extrem lauten und nicht repräsentativen Minderheit dominiert, die toxisches Verhalten, Fehlinformationen und Konflikte verbreitet und dabei die Wahrnehmung vieler passiver Nutzer verzerrt. Dies kann zu schädlichen Folgen wie falscher Polarisierung, der Normalisierung ungesunder Verhaltensweisen und verstärkter Feindseligkeit zwischen Gruppen führen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Claire E. Robertson, Kareena S. del Rosario und Jay J. Van Bavel schreiben in »&lt;a href=&#34;https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2352250X24001313&#34; title=&#34;Inside the funhouse mirror factory: How social media distorts perceptions of norms&#34; target=&#34;_blank&#34; &gt;Inside the funhouse mirror factory: How social media distorts perceptions of norms&lt;/a&gt;« für sciencedirect.com&lt;/p&gt;</description>
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      <![CDATA[<p>Online-Diskussionen werden von einer kleinen, extrem lauten und nicht repräsentativen Minderheit dominiert, die toxisches Verhalten, Fehlinformationen und Konflikte verbreitet und dabei die Wahrnehmung vieler passiver Nutzer verzerrt. Dies kann zu schädlichen Folgen wie falscher Polarisierung, der Normalisierung ungesunder Verhaltensweisen und verstärkter Feindseligkeit zwischen Gruppen führen.</p>
<p>Claire E. Robertson, Kareena S. del Rosario und Jay J. Van Bavel schreiben in »<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2352250X24001313" title="Inside the funhouse mirror factory: How social media distorts perceptions of norms" target="_blank" >Inside the funhouse mirror factory: How social media distorts perceptions of norms</a>« für sciencedirect.com</p>
<blockquote>
<p>Online discussions are dominated by a surprisingly small, extremely vocal, and non-representative minority. Research on social media has found that, while only 3 % of active accounts are toxic, they produce 33 % of all content [4]. Furthermore, 74 % of all online conflicts are started in just 1 % of communities [5], and 0.1 % of users shared 80 % of fake news [6,7]. Not only does this extreme minority stir discontent, spread misinformation, and spark outrage online, they also bias the meta-perceptions of most users who passively “lurk” online. This can lead to false polarization and pluralistic ignorance, which are linked to a number of problems including drug and alcohol use [8], intergroup hostility [9,10], and support for authoritarian regimes [11]. Furthermore, exposure to extreme content can normalize unhealthy and dangerous behavior. For example, teens exposed to extreme content related to alcohol consumption thought dangerous alcohol consumption was normative [12].</p>
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      <![CDATA[<br><br><hr><br><small><p>Vielen Dank fürs Lesen! Wenn du Lust auf noch mehr Gedanken, Updates und ab und zu einen Blick hinter die Kulissen hast, folge mir doch gern auf <a href="https://maik.io/mastodon">Mastodon</a> oder <a href="https://maik.io/instagram">Instagram</a>.</p><p>Hast du Fragen oder Feedback? Schreib mir gern eine <a href="https://maik.io/email">E-Mail</a>.</p></small>]]>
      </content:encoded>  
    </item>
    <item>
      <title>Künstliche Intelligenz</title>
      <link>https://maik.io/notes/2021-01-08-kunstliche-intelligenz/</link>
      <pubDate>Fri, 08 Jan 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://maik.io/notes/2021-01-08-kunstliche-intelligenz/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute sah ich auf YouTube die Dokumentation &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=aZqmyCbY6Q0&#34; target=&#34;_blank&#34; &gt;Künstliche Intelligenz – Wettlauf der Großmächte&lt;/a&gt; von ZDFinfo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Reportage wurde durch künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung von Arbeitsschritten eine düstere Zukunft gezeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich halte keine der getroffenen Aussagen für falsch. Ich sehe die Entwicklung aber nicht so düster.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sicher werden durch neue Technologien und die zunehmende Automatisierung Jobs wegfallen. Gerade einfache, wiederkehrende Tätigkeiten sind verhältnismäßig einfach zu automatisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch selbstfahrende Autos und Züge tritt der Job als Fernfahrer oder Zugführer in den Hintergrund.&lt;/p&gt;</description>
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      <![CDATA[<p>Heute sah ich auf YouTube die Dokumentation <a href="https://www.youtube.com/watch?v=aZqmyCbY6Q0" target="_blank" >Künstliche Intelligenz – Wettlauf der Großmächte</a> von ZDFinfo.</p>
<p>In der Reportage wurde durch künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung von Arbeitsschritten eine düstere Zukunft gezeichnet.</p>
<p>Ich halte keine der getroffenen Aussagen für falsch. Ich sehe die Entwicklung aber nicht so düster.</p>
<p>Sicher werden durch neue Technologien und die zunehmende Automatisierung Jobs wegfallen. Gerade einfache, wiederkehrende Tätigkeiten sind verhältnismäßig einfach zu automatisieren.</p>
<p>Durch selbstfahrende Autos und Züge tritt der Job als Fernfahrer oder Zugführer in den Hintergrund.</p>
<p>Im Einzelhandel wird es immer normaler werden, dass wir unsere Einkäufe selbst abkassieren, weil uns der Bezahlvorgang schneller und bequemer erscheint.</p>
<p>Arbeitsabläufe, die daraus bestehen, Informationen in Datenbanken zu hinterlegen, werden automatisiert oder an den Kunden ausgelagert. Die Aufgaben fallen bei Sachbearbeitern oder Agenten im Callcenter künftig weg.</p>
<p>Tätigkeiten, die Wissen und Urteilsvermögen verknüpfen, werden aus meiner Sicht auch in Zukunft Bestand haben.</p>
<p>Die sachliche Arbeit des Juristen könnte automatisiert werden. Gesetzestexte und Urteile sind maschinenlesbar, und die Wahrscheinlichkeit, ein Prozess zu gewinnen, könnte mittels neuronalen Netzen besser beurteilt werden, als ein Mensch es je könnte. Bei der Urteilsfindung spielen aber nicht immer nur kalte Fakten eine Rolle, sondern auch Menschlichkeit, Reue und Emotionen. Es wird beim Juristen also auch in Zukunft Kopf und Herz vonnöten sein.</p>
<p>Auch wenn wir künftig vielleicht in der Lage sind, all unsere Verträge selbst zu verwalten und zu pflegen, wird es viele Menschen geben, denen dazu die Zeit oder die Lust fehlt, sich mit dem digitalen Kundenbereich der Firma XY zu beschäftigen. Es wird Premiumservices geben, bei denen man seinen Vertragspartner per Chat, App oder Telefon bitten kann, die nötigen Änderungen zu veranlassen. Reine Callcenter werden zu Servicecentern und stehen Kunden auf unterschiedlichsten Wegen zur Verfügung.</p>
<h2 id="vermeintliche-künstliche-intelligenz-in-meinem-alltag">Vermeintliche künstliche Intelligenz in meinem Alltag</h2>
<p>Google gilt als Branchenprimus, was Werbealgorithmen im Internet angeht. Wenn ich mir jedoch ihren <a href="https://onlinemarketing.de/social-media-marketing/youtube-algorithmus-7-interessante-fakten-die-du-kennen-solltest" target="_blank" >Algorithmus auf YouTube</a> anschaue, erkenne ich keine Intelligenz. Schaue ich mir ein Video zum Vitamingehalt von Birnen an, bekomme ich in den kommenden Wochen weitere Videos zu Birnen und Vitaminen angezeigt. Von einem schlauen Algorithmus würde ich jedoch erwarten, dass er erkennt, dass es mir um einen gesünderen Lifestyle geht und nicht um Birnen.</p>
<p>Apple macht es hier ebenfalls nicht besser. Siri soll Apples Antwort sein auf einen smarten Assistenten. Mit der Funktion <a href="https://support.apple.com/de-de/guide/iphone/iph6f94af287/ios" target="_blank" >App-Vorschläge</a> soll sie mir anzeigen, welche Apps ich als Nächstes gebrauchen könnte. Auch diese Funktion ist nicht sonderlich intelligent, obwohl sie als das beworben wird. Sie listet viel mehr Apps auf, die ich häufig nutze oder zu einer gewissen Tageszeit nutze. Wenn ich mich jedoch in einer fremden Stadt befinde, kommt Siri nicht auf die Idee, mir die Karten-App vorzuschlagen oder eine Wörterbuch-App, wenn ich in einem fremden Land bin.</p>
<p>Ich bin seit fast 10 Jahren auf Instagram unterwegs, und Facebook spielt seit einigen Jahren <a href="https://business.instagram.com/advertising/" target="_blank" >Werbung</a> über die App aus. Trotz der jahrelangen Nutzung ist die Trefferquote an passender Werbung bisher sehr, sehr niedrig. Statt cleverer Werbung wird hier aus meiner Sicht immer dieselbe Produktkategorie angepriesen.</p>
<p>Ich habe aber auch Beispiele, wo künstliche Intelligenz in meinem Alltag schon sehr gut funktioniert.</p>
<p>Ein gutes Beispiel ist die Gesichtserkennung von <a href="https://www.apple.com/de/ios/photos/" target="_blank" >Apples Foto</a> auf allen Geräten. Die Software erkennt nach etwas Übung nahezu 100 Prozent aller Personen richtig. Und obwohl andere große Rechenzentren dafür benötigen, läuft diese Software sehr zuverlässig auf so kleinen Geräten wie iPhones. Good job Apple.</p>
<p>Mein zweites Beispiel ist die Sprachsynthese, die im <a href="https://www.voicedream.com" target="_blank" >Voice Dream Reader</a> genutzt wird. Die Stimmen kommen von <a href="http://www.tts-systeme.de/ivona-home/index.html" target="_blank" >Ivona</a> und <a href="https://www.acapela-group.com/demos/" target="_blank" >Acapela</a>. Beeindruckend ist, wie gut sich die Betonung der Wörter, Sätze und Absätze verbessert hat. Ich bin optimistisch, dass wir in 10–15 Jahren nicht mehr erkennen können, ob ein Text von einem Menschen oder einer Maschine vorgelesen wurde.</p>
<p>Man darf die Augen vor dem, was kommt, nicht verschließen, in Panik zu verfallen ist aber sicher auch nicht nötig.</p>
<p>Das war es schon von meiner kleinen, unbedeutenden Meinung. Ich hoffe, ich bin niemandem auf die Füße getreten und konnte meinen Standpunkt gut darstellen.</p>
<p>Wie siehst du das? Lass uns gerne auf <a href="https://twitter.com/maik_wi" target="_blank" >Twitter</a> oder <a href="https://instagram.com/maik_wi" target="_blank" >Instagram</a> diskutieren.</p>
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      <![CDATA[<br><br><hr><br><small><p>Vielen Dank fürs Lesen! Wenn du Lust auf noch mehr Gedanken, Updates und ab und zu einen Blick hinter die Kulissen hast, folge mir doch gern auf <a href="https://maik.io/mastodon">Mastodon</a> oder <a href="https://maik.io/instagram">Instagram</a>.</p><p>Hast du Fragen oder Feedback? Schreib mir gern eine <a href="https://maik.io/email">E-Mail</a>.</p></small>]]>
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