Open Source Vorrang

Author schreibt in »Republica : Bas und Wildberger gegen die „Tech Bros“« für tagesspiegel.de Der Digitalminister versprach, dass bei allen neuen Beschaffungen Open Source Vorrang habe, wo immer es eine tragfähige Lösung gebe. Als Beispiel nannte er Open Desk, mit dem nun 30 Prozent der Arbeitsplätze im Ministerium ausgestattet seien. Damit die Zendis diese Softwarealternative noch schneller ausbauen und ausrollen kann, soll sie künftig auch mehr Geld erhalten. „Wir müssen sie natürlich finanziell anders ausstatten, das ist ganz klar“, sagte Wildberger. ...

20. Mai 2026 · 1 Minute · 194 Wörter

60 Millionen Euro

Achim Sawall schreibt in »SAP investiert in Berliner KI-Start-up N8n« für golem.de Die Beteiligung von SAP an N8n ist nicht sehr hoch. Laut dem aktuellen Handelsregistereintrag besitzt SAP nun 1,3 Prozent an N8n. Das Handelsblatt berichtet unter Berufung auf einen Insider, dass SAP für die Beteiligung 60 Millionen Euro ausgab. Auch ein Lizenzvertrag für die Integration von N8n in SAP-Software sei Teil des Anteilkaufs. n8n galt früh als eine der leistungsfähigsten No-Code-Anwendungen. Trotzdem setzten viele Verwaltungen auf Lösungen von MGM, die weniger ausgereift wirkten. n8n entwickelte sich schnell weiter, war öffentlich gut präsentierbar, verfügte früh über eine große Community und stammt aus Deutschland. Die öffentliche Verwaltung hätte die Möglichkeit gehabt, das Projekt finanziell zu unterstützen und für den Einsatz im Bereich VS-NfD weiterzuentwickeln. Die Investition von SAP erscheint vor diesem Hintergrund strategisch clever.

12. Mai 2026 · 1 Minute · 133 Wörter

S-o-u-v-e-r-ä-n-i-t-ä-t

Tagesspiegel Background schreibt in »Digitale Souveränität: Schwarz Digits stellt Souveränitäts-Modell vor« Mit einem Reifegrad-Modell wird dabei die digitale Souveränität von IT-Services in vier Stufen bewertet: Basic, Initial, Advanced und Future-Proof. Innerhalb dieses „Sovereignty Maturity Level Framework“ gibt es einen Katalog mit mehr als 100 Kriterien. Dabei orientiert sich Schwarz am Cloud Sovereignty Framework der Europäischen Kommission. Beide haben acht beziehungsweise neun Souveränitätsdimensionen definiert: ...

17. April 2026 · 1 Minute · 105 Wörter

Keine vollwertige Alternative

Der folgende Absatz zu Delos und openDesk ist bemerkenswert. Viola Heeger schreibt in »Bundestag: So sieht der erste Entwurf der Digitalstrategie aus« für tagesspiegel.de Als Open-Source-Alternative setzt der Bundestag auf Open Desk, eine modulare Arbeitsumgebung des Zentrums für Digitale Souveränität (Zendis), die Anwendungen wie Textverarbeitung, E-Mail und Videokonferenz bündelt. Im Entwurf wird Open Desk als „kurzfristig aktivierbare Fallback-Option“ beschrieben. Also ein Notfallsystem, das im Krisenfall einspringen kann, aber noch keine vollwertige Alternative zur Microsoft-Umgebung darstellt. Im Dokument heißt es, dass Verträge bevorzugt werden, die „auch kurzfristig einen Anbieterwechsel ermöglichen“. Die Abhängigkeit von Microsoft soll beherrschbar bleiben, auch wenn sie vorerst fortbesteht. ...

20. März 2026 · 1 Minute · 129 Wörter

Außergewöhnliche Gelegenheit

Martin Holland schreibt in »KI-Slop vs. Open Source: KI-Branche will mit 12,5 Millionen US-Dollar helfen« für heise.de Die Linux Foundation hat 12,5 Millionen US-Dollar eingesammelt, mit denen Open-Source-Projekte bei der Bewältigung der rasch wachsenden Zahl von KI-generierten Änderungswünschen geholfen werden sollen. Das hat das gemeinnützige Konsortium jetzt mitgeteilt und erklärt, dass das Geld von Anthropic, AWS, GitHub, Google, Google DeepMind, Microsoft und OpenAI stammt. Damit sollen „langfristige, nachhaltige Sicherheitslösungen“ für die weltweite Open-Source-Gemeinschaft entwickelt werden. Mit dem Geld soll den Verantwortlichen für die Projekte direkt geholfen werden, man habe damit die „außergewöhnliche Gelegenheit“, sicherzustellen, dass jene an der Front die Werkzeuge und Standards hätten, um der Entwicklung voraus zu sein. ...

18. März 2026 · 1 Minute · 110 Wörter