Internet aussparen

Stefan Krempl schreibt in »Faesers Fahndungsplan: Kritik an “Totalüberwachung des öffentlichen Raums"​« für heise.de Dirk Peglow, Vorsitzender des Bunds deutscher Kriminalbeamter (BDK), stellte sich dagegen voll hinter den Vorschlag von Faeser. Es könne nicht sein, bezog er sich auf den jüngsten RAF-Fahndungsfall, “dass die Polizeibehörden bei der Ermittlung von unbekannten Tatverdächtigen das Internet aussparen müssen, während investigative Recherchenetzwerke es nutzen können.” 2020 forderten andere Polizeigewerkschaften indes ein Verbot insbesondere der Gesichtssuchmaschine PimEyes. ...

13. August 2024 · 1 Minute · 154 Wörter

Selbstständig in die moderne Programmiersprache

Tilman Wittenhorst schreibt in »KI soll alten C-Code in Rust übertragen« für heise.de Die US-Bundesbehörde DARPA legt ein Förderprogramm auf, bei dem künstliche Intelligenz (KI) vorhandenen C- und C++-Code selbstständig in die moderne Programmiersprache Rust übertragen soll – und zwar auf einem Niveau, das dem Resultat eines erfahrenen Rust-Programmierers entsprechen soll. Der Gedanke mag auf den ersten Blick absurd erscheinen, zeigt bei näherer Betrachtung jedoch Potenzial: Kann eine KI wirklich erfahrene Rust-Entwickler ersetzen? Rust ist bekannt für seine strengen Regeln und die Herausforderung, fehlerfreien Code zu schreiben zu müssen. Trotz der starren Regel halte ich es für unklug eine KI sämtlichen Quellcode zu übersetzen. ...

4. August 2024 · 2 Minuten · 242 Wörter

Voreingenommen programmiert

Andreas Wilkens schreib in »Argentinien will mit KI Verbrechen bekämpfen und vorhersagen« für heise.de Ein Mensch, der in einem Stadtviertel lebt, in dem es laut Statistik mehr Verbrechen als anderswo gibt, werde eher Ziel von Überwachung als Bewohner anderer Stadtteile, schreibt Becerra. Verhaltensweisen aufgrund algorithmischer Kriterien als kriminell einzustufen sei unverhältnismäßig, Techniken der Verbrechensvorhersage krankten ohnehin daran, dass sie voreingenommen programmiert seien. Insgesamt sieht Becerra die Privatsphäre der Nutzer digitaler Plattformen in Gefahr. Nationale Gesetze stellten jede Art von privater Kommunikation und Daten unter Schutz, auch dieses Prinzip würde untergraben und könne zu einer neuen Form der Überwachung führen. ...

1. August 2024 · 1 Minute · 99 Wörter

Wirtschaftlich sinnvoll sein können

Martin Böckmann schreibt in »Goldman Sachs stellt die Wirtschaftlichkeit von KI infrage« für golem.de Die Investmentbank Goldman Sachs hat einen Bericht veröffentlicht, in dem sich die Bank mit der Frage auseinandersetzt, ob die großen Summen, die derzeit in das Training von KI-Modellen gesteckt werden, überhaupt wirtschaftlich sinnvoll sein können. Die befragten Experten sind dazu unterschiedlicher Meinung, denn bisher sind die Verluste groß. ...

14. Juli 2024 · 1 Minute · 104 Wörter

Ohne Rechteverletzung

Michael Linden schreibt in »ChatGPT kann ohne Rechteverletzung nicht trainiert werden« für golem.de OpenAI behauptet laut dem Bericht, dass praktisch jede Form des menschlichen Ausdrucks, von Blogbeiträgen bis hin zu Softwarecode, unter den Schutz des Urheberrechts fällt. Folglich, so argumentiert das Unternehmen, wäre die Entwicklung von KI-Systemen, die den Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft gerecht werden, nicht möglich, wenn sie auf gemeinfreie Werke beschränkt wären, die vor über einem Jahrhundert geschaffen wurden. ...

11. Juli 2024 · 1 Minute · 153 Wörter