Digitale Souveränität – vom Risiko zur Resilienz
Die Studie »Digitale Souveränität – vom Risiko zur Resilienz« von Lünendonk & Hossenfelder GmbH zeigt, dass digitale Souveränität für Unternehmen längst ein strategisches Kernthema ist. 87 Prozent sehen den Schutz vor extraterritorialen Gesetzen und unberechtigten Datenzugriffen als zentral an, 83 Prozent halten Exit-Fähigkeit für entscheidend, also die Möglichkeit, Anbieter mit vertretbarem Aufwand zu wechseln. Juristische Kontrolle und echte Wahlfreiheit gelten damit als Kernelemente digitaler Souveränität. Gleichzeitig wird deutlich, dass europäische Anbieter im Wettbewerb mit globalen Hyperscalern strukturelle Nachteile bei Innovationsgeschwindigkeit, Funktionsumfang und Reichweite haben. Die zentrale Aussage der Studie lautet daher, dass digitale Souveränität hohe Management-Relevanz besitzt, ihre praktische Umsetzung jedoch von klaren strategischen Entscheidungen und realistischen Marktbedingungen abhängt.