Etwas Künstliches

Fast schon absurd, wie kindlich Mark Zuckerberg in seiner Anhörung vor dem US-Kongress sitzt. Das findet auch Johnny Haeusler. Hohe Professionalität hat ja oft sowieso etwas Künstliches, doch Mark Zuckerberg übertrifft alles bisher Gesehene. Vor den hinter ihm sitzenden und auch nur selten Regungen zeigenden Myriah Jordan und Joel Kaplan wirkte er streckenweise wie deren Sohn … wie ihre „Kreation“ fast, von der sie wissen, dass sie ein gutes Bild abliefern wird. Dieses GIF verdeutlicht, was ich meine. ...

11. April 2018 · 1 Minute · 78 Wörter

Hat Facebook gewonnen

Die Diskussion um Facebooks Datenskandal reißt nicht ab. Thomas E. Schmidt schrieb kluge Worte für die Zeit zu dem Thema. Facebook will seine Nutzer darüber informieren, wenn es ihre Daten weiterverkauft. Eines Tages wird Facebook sogar fragen, ob es das auch darf, aber ihr Geschäftsmodell werden die Datenriesen nicht ändern. Daneben ist Freiheit im analogen Leben möglich, ebenso Immunität gegenüber Verschwörungstheorien und Politikangeboten, die auf Reflexe setzen. Wenn man das nicht will und glaubt, hat Facebook gewonnen. ...

10. April 2018 · 1 Minute · 77 Wörter

Ins 21. Jahrhundert überführen

Die EU-Kommission möchte den Umsatz von Internetfirmen zukünftig mit 3 Prozent besteuern. Die Steuer soll dort fällig werden, wo der Umsatz auch gemacht wurde, also in dem Land, in dem der User sitzt. Im Europaparlament stießen die Ideen auf grundsätzliche Zustimmung. “Wir müssen unser Unternehmenssteuerrecht dringend ins 21. Jahrhundert überführen”, sagte der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber. — Bernd Mewes

17. März 2018 · 1 Minute · 58 Wörter

Immer das ganze Unternehmen

Schon gewusst, deutsche Banken finanzieren Atomwaffen. Kaum eine Finanzierung läuft in Projekte. Man unterstützt als Bank immer das ganze Unternehmen. Dazu gehören auch die Nuklearprojekte. – Nils Wischmeyer Wer nach einer Bank mit gutem Gewissen sucht, schaue sich mal die GLS Bank an.

10. März 2018 · 1 Minute · 43 Wörter

Höheren Anteil an Entwicklern und Datenanalysten

Zalando will Tätigkeiten, die bisher von Menschen gemacht wurden, erstmals von Computern und Algorithmen erledigen lassen. “Wir gehen davon aus, dass Marketing in Zukunft noch datenbasierter sein muss. Dafür brauchen wir einen höheren Anteil an Entwicklern und Datenanalysten“, sagt Rubin Ritter, Co-Chef von Zalando, gegenüber FAZ.NET. Aufgaben, die bislang von Menschen erledigt wurden, wie etwa das Versenden von Werbe-E-Mails, sollen zukünftig verstärkt von Algorithmen oder Künstlicher Intelligenz gesteuert werden. Die kommenden Monate und Jahre werden zeigen, wie erfolgreich Zalando damit sein wird. Ich glaube, wir bzw. unsere Computer sind noch nicht so weit. ...

8. März 2018 · 1 Minute · 93 Wörter