Politische Ideologien in den Daten

Lisa Oder, Alexandra Ketterer & Bastian Hosan schreiben in »KI-Nutzung: Eignen sich chinesische Modelle als Alternative?« für tagesspiegel.de Küsters hebt hervor, dass solche Risiken nicht nur theoretisch sind. Das zeige eine Untersuchung der Sicherheitsfirma Crowdstrike vom Ende vergangenen Jahres, auf die Küsters verweist. Demnach produzierte das Deepseek-Modell R1 unsichereren Code, sobald es annahm, für Nutzer in Tibet oder die uigurische Gemeinschaft zu arbeiten. Am Reasoning des Modells sei teils erkennbar gewesen, dass es die sichere Lösung kannte, sie aber nicht auslieferte. Für den Wissenschaftler stellt sich daher die Frage: „Wollen wir uns von Modellen abhängig machen, die so starke politische Ideologien in den Daten, in der Architektur und im Output haben, nur weil es günstiger und effizienter ist?“ ...

26. August 2026 · 1 Minute · 118 Wörter
Ein veröffentlichtes Foto

Hafenruhe

Das Foto zeigt einen ruhigen Sonnenuntergang über einem Hafen. Die Kulisse wird geprägt von schwarzen Silhouetten von Kränen und Windturbinen vor einem leuchtenden Himmel, der von Orange zu Blau übergeht. Das Wasser spiegelt die Farben des Himmels wider. Über dem Hafen fliegen einige Vögel, die die friedliche Stimmung der Szene unterstreichen. Dies und weitere Fotos kannst du kostenfrei und in voller Auflösung auf unsplash.com runterladen. Hier geht es zum Foto

3. April 2026 · 1 Minute · 70 Wörter

Missbrauch von Markt- oder Politmacht

Sascha Lobo schreibt in »Meinung: Sascha Lobo erklärt, wie sich Europa vom toxischen Tech-Nationalismus abgrenzen kann« für spiegel.de Wer nicht digital erpressbar sein will, muss zumindest einen eigenen, produktiven Umgang mit dem Technologiekomplex finden. An dieser Stelle ist es essenziell, digitale Souveränität von toxischem Tech-Nationalismus abzugrenzen. Es geht nicht darum gehen, etwa keine US-amerikanischen Digitalprodukte mehr zu verwenden. Es geht aber sehr wohl darum, dass nicht jeder Missbrauch von Markt- oder Politmacht hingenommen werden muss. ...

4. August 2025 · 1 Minute · 83 Wörter

Wahrscheinlich auch weiter

Daniel AJ Sokolov schreibt in »Deepseek soll Nutzerdaten an chinesische Geheimdienste weiterreichen« für heise.de Einerseits versucht Deepseek laut dem Bericht, über Briefkastenfirmen im Ausland US-Sanktionen gegen die Volksrepublik zu umgehen. Andererseits reiche Deepseek Daten über seine Nutzer sowie Statistiken freizügig an chinesische Geheimdienste weiter. “Nach unserem Wissensstand hat Deepseek willentlich Chinas Militär- und Geheimdienstunterfangen unterstützt und wird das wahrscheinlich auch weiter tun”, zitiert die Nachrichtenagentur den Beamten aus dem US-Außenministerium, ohne seinen Namen zu nennen. ...

24. Juni 2025 · 1 Minute · 150 Wörter

Der technische Abstand

Während die Europäische Kommission nur wenig Dringlichkeit für eine stärkere digitale Souveränität sieht, spüren Unternehmen aufgrund ihrer Abhängigkeiten einen deutlich stärkeren Druck. Falk Steiner schreibt in »Abhängigkeit von USA und China: Deutsche Wirtschaft will digitale Souveränität« für heise.de Fast alle vom Bitkom befragten Unternehmen (95 Prozent) halten den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl für einen Anlass, neu auf Beziehungen zu schauen. Die Hälfte meint, dass sie ihre Lieferketten angesichts der Regierung Trump II wohl ändern müsse. Forscher der Stiftung Wissenschaft und Politik sind zu dem Schluss gekommen, dass es für Europa vorerst darum gehen müsse, “möglichst gute Deals” mit Trump zu erreichen. Mittelfristig müsse der technische Abstand zu den USA wieder verringert werden, was eine schwierige Aufgabe sei. ...

16. Januar 2025 · 1 Minute · 116 Wörter