Souveränitätsbarometer

Die Next:Public GmbH hat gemeinsam mit Partnern aus der öffentlichen Verwaltung den »Souveränitätsbarometer der öffentlichen IT« veröffentlicht. Grundlage sind Befragungen in Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie bei öffentlichen IT-Dienstleistern und an Universitäten und Hochschulen. Zentrale Erkenntnis der Studie ist die starke Abhängigkeit weiter Teile der Verwaltung von internationalen IT-Anbietern. Rund zwei Drittel der befragten Organisationen sind insbesondere bei Bürosoftware und Betriebssystemen auf solche Anbieter angewiesen. Wechselmöglichkeiten gelten häufig als begrenzt, die Cloud-Transformation wird zugleich als möglicher Ansatzpunkt gesehen. ...

8. Januar 2026 · 1 Minute · 172 Wörter

Reichweite der US-Gesetze

Stefan Krempl schreibt in »Gutachten: US-Behörden haben weitreichenden Zugriff auf europäische Cloud-Daten« für heise.de Die Reichweite der US-Gesetze endet hier jedoch nicht. Die Jurisdiktion der Vereinigten Staaten kann laut dem Gutachten nicht nur europäische Tochtergesellschaften US-amerikanischer Unternehmen erfassen. Sie hat auch das Potenzial, rein europäische Unternehmen zu treffen, sofern diese relevante geschäftliche Verbindungen in die USA unterhalten. Damit wird die Gefahr eines indirekten oder direkten Datenzugriffs auf einen weiten Kreis von Unternehmen ausgedehnt, die im europäischen Binnenmarkt operieren. ...

11. Dezember 2025 · 1 Minute · 93 Wörter

Eine kleine Kontroverse

Tagesspiegel Background schreibt in »Kontroverse um Souveränität: Wirtschaftsministerium will Leistungen der AWS Sovereign Cloud einkaufen« Der Auftrag hat auf dem sozialen Netzwerk „Linkedin“ eine kleine Kontroverse ausgelöst. Mit Blick auf den zeitgleich stattfindenden Gipfel für Europäische digitale Souveränität schrieb Sebastian Himstedt von der Investitionsplattform Valueverde: „Digitale Souveränität für Deutschland. Made by Amazon. Genau mein Humor.“ Ein Mitarbeiter des deutschen Cloud Providers Ionos, Daniel Benad, schrieb, er falle vom Glauben ab, dass das Wirtschaftsministerium mit deutschen Steuergeldern ausschließlich amerikanische Cloud-Dienste der AWS kaufen wolle. ...

3. Dezember 2025 · 1 Minute · 83 Wörter

Grad an Souveränität

Vieles an dem verlinkten Artikel sehe ich anders, dem zitierten Satz stimme ich jedoch vollständig zu. André Glenzer schreibt in »Realitätssinn statt Ideologie: Digitale Souveränität ist nicht Schwarz-Weiß« für tagesspiegel.de Hundertprozentige Souveränität gibt es genauso wenig wie hundertprozentige Informationssicherheit. Viel wichtiger ist es, den jeweils angemessenen Grad an Souveränität für die individuellen Anwendungsszenarien zu definieren.

27. November 2025 · 1 Minute · 55 Wörter

Lösung weiterbauen

Marie-Claire Koch schreibt in »Bayern: “Kein Verlass allein auf Open Source”« für heise.de Seiner Ansicht nach seien proprietäre Standardsoftwarelösungen in der Regel wirtschaftlicher zu beziehen, solange sie die geforderte Qualität und Sicherheit bieten. Eine staatliche Eigenentwicklung sei nur dort sinnvoll, wo keine passende Lösung vorhanden sei oder besonders hohe Sicherheitsanforderungen bestehen. Auf die Nachfrage nach steigenden Kosten für Lizenzmodelle, wie es etwa bei der Geoinformationssoftware Esri der Fall ist, antwortete Bauer, dass das eine Frage digitaler Souveränität sei. Eine Alternative seien hybride Ansätze mit Open-Source-Komponenten. Da brauche es mehr eigenes Personal und Entwickler, die so eine Lösung weiterbauen, “weil da kann ich mich nicht nur auf die Open-Source-Community verlassen, dass alles, was ich an Anforderungen habe, vielleicht auch mal schnell an Sicherheitsanforderungen habe, dass das von so einer Open-Source-Community sofort alles umgesetzt wird.” ...

24. November 2025 · 1 Minute · 133 Wörter