Wir sind verwöhnt

Anna Ströbele Romero hat für tagesspiegel.de den Artikel »Alternativen zu Big Tech: Europäische Lösungen müssen besser „zusammenkleben“« geschrieben. Darin geht es um europäische Digitalangebote und ihre Chancen jenseits der großen US-Konzerne. Aus dem Text greife ich drei Absätze heraus, die besonders aufschlussreich sind. „Wir sind verwöhnt. Wir sind es gewohnt, das beste Produkt zu dem niedrigsten Preis zu beschaffen“, warf Philippe van Damme bei der Veranstaltung am Mittwoch ein. Als stellvertretender Generaldirektor der DG Digitale Dienste (DIGIT) ist er für die IT der Kommission verantwortlich. In öffentlichen Ausschreibungen explizit europäische Unternehmen zu bevorzugen sei nicht so einfach, sagte er. Schließlich seien die US-Hyperscaler auch in Europa ansässig und damit europäische Unternehmen. „Gegen sie zu diskriminieren ist nach unseren eigenen Regeln verboten“, mahnte van Damme. ...

30. Januar 2026 · 2 Minuten · 279 Wörter

Zwei Anwendungen

Viola Heeger schreibt in »Digitale Verwaltung: Wie digital souverän ist der Bundestag?« hinter einer Paywall von tagesspiegel.de: Als Alternative zu Microsoft Office bietet die Bundestagsverwaltung den Büros die Open Desk Suite des Zentrums für Digitale Souveränität (Zendis) an. Die Suite bündelt verschiedene Open-Source-Anwendungen für Textverarbeitung, Zusammenarbeit und Dateiverwaltung. Im Sommer 2025 löste die Suite die Phoenix Suite als Open Source Angebot im Bundestag ab. ...

27. Januar 2026 · 1 Minute · 120 Wörter

Berlins Open-Source-Strategie

Berlin hat seine Open-Source-Strategie veröffentlicht. Andere haben das bereits eingeordnet. Entscheidend ist ein Punkt, Berlin ist erst das zweite Land überhaupt, das eine solche Strategie vorlegt. Was daraus wird, lässt sich nun beobachten. Dafür sind die nächsten vier Jahre angesetzt.

21. Januar 2026 · 1 Minute · 40 Wörter

Cloudbasierte Kommunikation im Krisenfall

Stefan Krempl schreibt in »Microsoft-Alternative: Sozialversicherer erproben OpenDesk für den Ernstfall« für heise.de Unter dem Namen „Cloudbasierte Kommunikation im Krisenfall“ (CKKI) startete vor wenigen Tagen ein Pilotprojekt, das einen Perspektivwechsel markiert. Die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Bundesagentur für Arbeit sowie die IT-Dienstleister Bitmarck und BG-Phoenics erproben dabei OpenDesk, die vom Zentrum für digitale Souveränität (Zendis) entwickelte Open-Source-Alternative zum Office-Paket Microsoft 365. Ziel ist die Etablierung eines voll funktionsfähigen Notfallarbeitsplatzes, der unabhängig von der primären IT-Infrastruktur existiert. ...

21. Januar 2026 · 1 Minute · 117 Wörter

Erschwert werden

Oliver Voß schreibt in »Start in Potsdam: So souverän ist Amazons Europacloud« hinter einer Paywalll von tagesspiegel.de Neben der Sorge vor Datenabflüssen soll auch ein „Kill-Switch-Szenario“ ausgeschlossen werden, also das Abschalten von Diensten auf politischen Druck. „Wir können alles auf unbegrenzte Zeit weiterbetreiben und können auch Software im Extremfall selbst weiterentwickeln“, sagte Michael Hanisch, Technologiechef bei AWS Deutschland. Eine aktuelle Kopie der Quellcodes werde in hiesigen Rechenzentren gespeichert. Die Programme könnten in den europäischen AWS-Entwicklungszentren bei Bedarf gewartet oder ergänzt werden. ...

16. Januar 2026 · 2 Minuten · 265 Wörter