Wie sehr wir uns binden

Esther Menhard schreibt in »Bayerischer Landtag: Streit um Microsoft eskaliert« für netzpolitik.org Gleichzeitig greifen die Unternehmen gezielt in die Debatte darum ein, was digitale Souveränität bedeutet. „Sie eignen sich die Bedeutungen des zivilgesellschaftlichen Konzepts gezielt an und höhlen es aus“, sagt Thiel gegenüber netzpolitik.org. In der Folge entkämen sie auch einer schärferen Kontrolle und Regulierung durch die Politik. „Wir sollten daher nicht danach fragen, ob das betreffende IT-Produkt nach Standard XY souverän ist“, sagt Thiel. Viel wichtiger sei die Frage, wie sehr wir uns binden, wenn wir eine bestimmte Software in der öffentlichen Verwaltung einsetzen. ...

23. Januar 2026 · 1 Minute · 95 Wörter

Klarheit statt rhetorischer Nebelgranaten

Sarah Jansen und Martin Leyrer hielten auf den MetaRheinMainChaosDays 2025 (MRMCD25) den Vortrag »Digitale Souveränität: Klarheit statt rhetorischer Nebelgranaten«, den ich wärmstens empfehlen kann. Er ist auf media.ccc.de verfügbar und lässt sich alternativ auch auf YouTube ansehen.

13. September 2025 · 1 Minute · 37 Wörter

Kontrollfrage nicht trivial

Anne-Béatrice Clasmann schreibt in »BSI-Präsidentin: Digitale Souveränität für Deutschland vorerst unerreichbar« für heise.de Gleichzeitig gehe es darum, zu kontrollieren, was an Steuerbefehlen hineinkommt. „Denn theoretisch wäre es ja sonst möglich, alle Clouds, alle Solarpanels oder alle Elektrofahrzeuge eines Herstellers auf einen Schlag abzustellen.“ Da es aber sehr wohl Zugänge für Updates geben müsse, sei die Kontrollfrage nicht trivial. Das BSI kümmere sich daher intensiv um dieses Thema. ...

12. August 2025 · 2 Minuten · 243 Wörter