Digitale Monopole

Stefan Krempl schreibt in »Informatiker: Deutschland tappt in der Microsoft-Cloud in die Datenfalle« für heise.de Das habe mit dem Cloud Act zu tun, erläutern die Autoren. Er ermächtige US-Behörden, “ganz legitim auch auf Daten zuzugreifen, die in Rechenzentren von US-Dienstleistern außerhalb der USA gehalten werden”. Dabei seien die Anbieter zum Stillschweigen verpflichtet. Wirtschaftsprüfer verwiesen 2019 in einer von den Verfassern erwähnten Studie auf dadurch verursachte “Schmerzpunkte bei der Bundesverwaltung”. Digitale Monopole könnten ihre Preise brutal erhöhen, heißt es weiter. In der Verwaltung sei hier eine weitere Explosion zu erwarten. Dabei habe die Bundesregierung allein 2023 die Ausgaben für Software-Lizenzen von rund 771 Millionen Euro im Jahr 2022 auf über 1,2 Milliarden gesteigert. Ein großer Batzen davon fließt an Microsoft. ...

2. November 2024 · 1 Minute · 119 Wörter

WhatsApp-Cloud

Oliver Bünte schreibt in »WhatsApp ändert die Kontaktverwaltung und speichert lokal« für heise.de Künftig umgeht WhatsApp das Problem, indem die Kontaktinformationen lokal auf dem Gerät gespeichert und mit der WhatsApp-Cloud synchronisiert werden. Etwa nach einem Verlust des Mobiltelefons können die Kontaktdaten dann wieder auf einem neuen Gerät aus der Cloud abgerufen werden und stehen dem Nutzer dann erneut zur Verfügung. Das ist auch bei einem Wechsel des Smartphones möglich. Das Gleiche gilt auch für andere Geräte, auf denen etwa WhatsApp Web, die Apps für Windows oder macOS benutzt werden. Die gespeicherten Kontakte werden künftig auch damit synchronisiert. ...

23. Oktober 2024 · 1 Minute · 157 Wörter

Seien die gleichen

Im Hinblick auf digitale Souveränität ist es zwar empfehlenswert, Software und Datenbanken auf lokaler Hardware zu betreiben, doch für viele Unternehmen erweist sich die Nutzung der Cloud als wirtschaftlich vorteilhafter. 37signals hat den mutigen Schritt gewagt, die Cloud zu verlassen, und zieht daraus ein positives Fazit. Moritz Förster schreibt in »Eigene Server statt AWS: Deutlich niedrigere Kosten, keine versteckten Gebühren« für heise.de ...

22. Oktober 2024 · 1 Minute · 95 Wörter

Weltweiten Marktstandard

Das Bundeskartellamt schreibt in »Auch Microsoft unterliegt erweiterter Missbrauchsaufsicht des § 19a GWB – Bundeskartellamt stellt überragende marktübergreifende Bedeutung fest« Kern des von Microsoft geschaffenen digitalen Ökosystems ist das umfassende marktübergreifende Portfolio an vielfältig miteinander verbundenen Angeboten insbesondere für Unternehmenskunden, das große Teile deren Bedarfs abdeckt und viele Produkte enthält, die seit Jahren den weltweiten Marktstandard bilden. Mit dem Betriebssystem Windows beherrscht Microsoft seit vielen Jahren den Markt für PC-Betriebssysteme. Weitere sehr starke Marktstellungen bestehen bei Server-Betriebssystemen (Windows Server) und bei der Produktivitätssoftware (Office-Produkte, Microsoft 365). Microsofts Angebot war zunächst zugeschnitten auf eine Infrastruktur aus PCs und Servern, verlagert sich seit einigen Jahren jedoch zunehmend in die Cloud, wo Microsoft mit Azure neben Amazon Web Services (AWS) eine führende Rolle einnimmt. ...

30. September 2024 · 1 Minute · 121 Wörter

Mit souveränen Eigenschaften

Axel Kannenberg schreibt in »SAP: Zwei Milliarden Euro für souveräne Clouds – mit und ohne Microsoft​« für heise.de […] Und zum anderen solle es noch einen weiteren Dienst geben, bei dem es sich um ein “vollständig SAP-basiertes Angebot mit souveränen Eigenschaften ohne die Beteiligung von Hyperscalern” handele – also ohne US-Cloud-Riesen an Bord. Wie sich die Investitionen zwischen Delos und dem neuen, SAP-eigenen Angebot aufteilen, ließ die Pressemitteilung offen. […] ...

23. September 2024 · 1 Minute · 158 Wörter