Lösung weiterbauen

Marie-Claire Koch schreibt in »Bayern: “Kein Verlass allein auf Open Source”« für heise.de Seiner Ansicht nach seien proprietäre Standardsoftwarelösungen in der Regel wirtschaftlicher zu beziehen, solange sie die geforderte Qualität und Sicherheit bieten. Eine staatliche Eigenentwicklung sei nur dort sinnvoll, wo keine passende Lösung vorhanden sei oder besonders hohe Sicherheitsanforderungen bestehen. Auf die Nachfrage nach steigenden Kosten für Lizenzmodelle, wie es etwa bei der Geoinformationssoftware Esri der Fall ist, antwortete Bauer, dass das eine Frage digitaler Souveränität sei. Eine Alternative seien hybride Ansätze mit Open-Source-Komponenten. Da brauche es mehr eigenes Personal und Entwickler, die so eine Lösung weiterbauen, “weil da kann ich mich nicht nur auf die Open-Source-Community verlassen, dass alles, was ich an Anforderungen habe, vielleicht auch mal schnell an Sicherheitsanforderungen habe, dass das von so einer Open-Source-Community sofort alles umgesetzt wird.” ...

24. November 2025 · 1 Minute · 133 Wörter

Spielte Open Source keine Rolle

Johannes Kuhn und Oliver Voß schreiben in »Europe first: Merz’ und Macrons Weg zu mehr Souveränität« für tagesspiegel.de Eine deutlich kleinere Rolle als in den vergangenen Monaten annonciert, spielte das Thema Open Source. Zwar erwähnte Merz sowohl das neue Konsortium für digitale Gemeinschaftsgüter (Digital Commons Edic) und die Open-Desk-Software vom Zendis, von der auch im Kanzleramt Komponenten im Einsatz seien. Doch in den strategischen Ausführungen aus Paris und Berlin spielte Open Source keine Rolle. Und auch in der Erklärung der EU-Mitgliedsstaaten werden Open-Source-Lösungen nur mit einer Einschränkung erwähnt. Der nach müssten sie hohe Cybersicherheitsstandards erfüllen und im Zweifel mit verlässlichen proprietären Technologien ergänzt werden. ...

19. November 2025 · 1 Minute · 104 Wörter

Herbeiregulieren oder herbeisubventionieren

Der Tagesspiegel schreibt in »Digitalgipfel in Berlin: Europa als Tech-Standort? „Der Zug ist nicht abgefahren!“« Europa müsse in vereinter Kraftanstrengung einen eigenen digitalen Weg gehen. „Und dieser Weg muss in die digitale Souveränität führen - jedenfalls überall dort, wo es notwendig und wo es erreichbar ist.“ Klar sei aber auch, Europa werde „digitale Souveränität nicht politisch herbeiregulieren oder herbeisubventionieren“ können, sagte Merz. „Wir müssen sie gemeinsam mit der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft gestalten.“ ...

18. November 2025 · 1 Minute · 95 Wörter

Erklärung zur europäischen digitalen Souveränität

Der EU-Souveränitätsgipfel am Dienstag dürfte interessant werden. Der aktuelle Entwurf der »Erklärung zur europäischen digitalen Souveränität« zeigt deutliche Spuren wirtschaftlicher Einflussnahme. Eine präzise Zusammenfassung des Dokuments bietet der Tagesspiegel Background. Johannes Kuhn schreibt in »EU-Souveränitätsgipfel am Dienstag: Wie konkret wird das Aufbruchssignal?« für tagesspiegel.de Kurz: Souveränität ja, aber keine (ohnehin unmögliche) Autarkie, sondern Offenheit „für vertrauenswürdige globale Partner“. Wie die Vertrauenswürdigkeit definiert werden sollte, definiert die unverbindliche Absichtserklärung wie erwartet nicht. ...

17. November 2025 · 1 Minute · 171 Wörter

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Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit schreibt in der Pressemeldung »HBDI: Microsoft 365 kann datenschutzkonform genutzt werden« Drittens behalte sich MS im DPA im Ergebnis umfangreiche Befugnisse vor, Daten ohne Weisung des Auftraggebers zu verarbeiten und Daten – auch gegenüber Drittstaaten – offenzulegen. – MS hat sich im DPA verpflichtet, personenbezogene Daten nur auf dokumentierte Anweisung des Kunden zu verarbeiten und hinsichtlich Offenlegungen sich der DS-GVO zu unterwerfen. […] Siebtens übermittle MS für den Betrieb von M365 personenbezogene Daten unzulässiger Weise in die USA und in andere Staaten. – Inzwischen verarbeitet MS die Daten fast vollständig im Europäischen Wirtschaftsraum. Die verbleibenden Datenübermittlungen in die USA und andere Staaten sind durch Angemessenheitsbeschlüsse der Europäischen Kommission und Standardvertragsklauseln gedeckt. ...

14. November 2025 · 1 Minute · 157 Wörter