Souveränitäts-Washing
Cisco macht nun beim Souveränitäts-Washing mit.
Cisco macht nun beim Souveränitäts-Washing mit.
Die Studie »Open Source as Europe’s Strategic Advantage« der Linux Foundation zeigt, wie Open Source in Europa vom Nischenphänomen zum strategischen Vorteil geworden ist. Unternehmen und Behörden setzen zunehmend auf offene Software, um Innovation, digitale Souveränität und Sicherheit zu stärken. Dennoch fehlt es oft an klaren Strategien, Investitionen und Wissen über regulatorische Anforderungen wie den Cyber Resilience Act. Die Autoren fordern mehr Engagement, gezielte Förderung und eine stärkere Rolle von Open Source in der öffentlichen Infrastruktur, damit Europa unabhängiger und wettbewerbsfähiger wird. ...
Tagesspiegel Background schreibt in »Deutschland belegt laut Souveränitäts-Index zweiten Platz« Den ersten Platz des sogenannten „Digital Sovereignty Index“ (DSI), der heute veröffentlicht wird, belegt Finnland mit 64,5 Punkten, gefolgt von Deutschland (53,9). Großbritannien, Spanien, Italien, Dänemark, Norwegen und Belgien liegen der Studie zufolge unter dem europäischen Durchschnitt (16,3). Ich bin mir nicht sicher, welche Aussagekraft diese Studie wirklich hat. Würde mich aber über fundierte Einschätzungen und Gedanken dazu freuen. ...
Jutta Horstmann schreibt in »Was Geschlechtergerechtigkeit mit digitaler Souveränität zu tun hat« für tagesspiegel.de Doch nur monetäre Inzentivierung führt dazu, dass ein solches Ziel von allen ernst genommen und aktiv umgesetzt wird. Fehlt sie – und sie fehlt jetzt auch in Deutschland! – dann sind alle verbleibenden Maßnahmen zahnlos und nicht mehr als Lippenbekenntnisse.
Johannes Kapfer schreibt in »Gutes Nachnutzen wird belohnt« für egovernment.de: Eine der Baustellen, die wir identifiziert haben, ist, dass wir bei vielen Problemen deshalb hinterherhinken, weil immer alle die Lösungen selbst entwickeln wollen. Im Grunde verstehen alle, dass es gut wäre, Lösungen zu übernehmen. Und doch gelingt es nicht so richtig.