S-o-u-v-e-r-ä-n-i-t-ä-t

Tagesspiegel Background schreibt in »Digitale Souveränität: Schwarz Digits stellt Souveränitäts-Modell vor« Mit einem Reifegrad-Modell wird dabei die digitale Souveränität von IT-Services in vier Stufen bewertet: Basic, Initial, Advanced und Future-Proof. Innerhalb dieses „Sovereignty Maturity Level Framework“ gibt es einen Katalog mit mehr als 100 Kriterien. Dabei orientiert sich Schwarz am Cloud Sovereignty Framework der Europäischen Kommission. Beide haben acht beziehungsweise neun Souveränitätsdimensionen definiert: ...

17. April 2026 · 1 Minute · 105 Wörter

Digitale Souveränität messbar machen

Das ZenDiS hat ein Diskussionspapier »Kriterien für Digitale Souveränität« veröffentlicht, das Kriterien zur Bewertung digitaler Souveränität für die öffentliche Verwaltung festlegen soll. Vorgesehen sind ein Kriterienkatalog, ein Souveränitätscheck und eine risikobasierte Methodik. Die Konsultationsphase läuft bis Mai 2026. Zwei Details im Papier fallen auf. Als Plattform für den Konsultationsprozess empfiehlt das Papier openCode. Betrieben wird openCode vom ZenDiS selbst. Außerdem soll es für KI eine gesonderte Regelung geben. Warum, erklärt das Papier nicht. ...

26. März 2026 · 1 Minute · 88 Wörter

Digitale Souveränität – vom Risiko zur Resilienz

Die Studie »Digitale Souveränität – vom Risiko zur Resilienz« von Lünendonk & Hossenfelder GmbH zeigt, dass digitale Souveränität für Unternehmen längst ein strategisches Kernthema ist. 87 Prozent sehen den Schutz vor extraterritorialen Gesetzen und unberechtigten Datenzugriffen als zentral an, 83 Prozent halten Exit-Fähigkeit für entscheidend, also die Möglichkeit, Anbieter mit vertretbarem Aufwand zu wechseln. Juristische Kontrolle und echte Wahlfreiheit gelten damit als Kernelemente digitaler Souveränität. Gleichzeitig wird deutlich, dass europäische Anbieter im Wettbewerb mit globalen Hyperscalern strukturelle Nachteile bei Innovationsgeschwindigkeit, Funktionsumfang und Reichweite haben. Die zentrale Aussage der Studie lautet daher, dass digitale Souveränität hohe Management-Relevanz besitzt, ihre praktische Umsetzung jedoch von klaren strategischen Entscheidungen und realistischen Marktbedingungen abhängt.

25. März 2026 · 1 Minute · 109 Wörter

Keine vollwertige Alternative

Der folgende Absatz zu Delos und openDesk ist bemerkenswert. Viola Heeger schreibt in »Bundestag: So sieht der erste Entwurf der Digitalstrategie aus« für tagesspiegel.de Als Open-Source-Alternative setzt der Bundestag auf Open Desk, eine modulare Arbeitsumgebung des Zentrums für Digitale Souveränität (Zendis), die Anwendungen wie Textverarbeitung, E-Mail und Videokonferenz bündelt. Im Entwurf wird Open Desk als „kurzfristig aktivierbare Fallback-Option“ beschrieben. Also ein Notfallsystem, das im Krisenfall einspringen kann, aber noch keine vollwertige Alternative zur Microsoft-Umgebung darstellt. Im Dokument heißt es, dass Verträge bevorzugt werden, die „auch kurzfristig einen Anbieterwechsel ermöglichen“. Die Abhängigkeit von Microsoft soll beherrschbar bleiben, auch wenn sie vorerst fortbesteht. ...

20. März 2026 · 1 Minute · 129 Wörter

Regulierungspflichtig sind

Moritz Förster schreibt in »Deutsche Unternehmen ignorieren NIS2-Pflichten massiv« für heise.de Laut dem Cyber Security Report 2026 von Schwarz Digits unterschätzen 48 Prozent der befragten Firmen ihre Verpflichtungen unter der NIS2-Richtlinie massiv. Bei umsatzstarken Kleinunternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitern und mehr als 10 Millionen Euro Jahresumsatz schließen sogar 92 Prozent eine Betroffenheit fälschlicherweise aus – obwohl sie regulierungspflichtig sind.

5. März 2026 · 1 Minute · 60 Wörter