Kaum außerhalb der USA und Chinas erreichen

Moritz Förster schreibt in »Gartner: Souveräne Cloud nur in USA und China möglich« für heise.de Vollständige technologische oder digitale Souveränität lässt sich nach Einschätzung von Gartner derzeit kaum außerhalb der USA und Chinas erreichen. Ursachen dafür sind die Dominanz der großen Hyperscaler sowie anhaltende Abhängigkeiten bei Infrastruktur, Plattformdiensten und Lieferketten. Darauf wies Gartner-VP-Analyst Douglas Toombs auf der Konferenz „IT Infrastructure, Operations & Cloud Strategies“ in Sydney hin. ...

13. Mai 2026 · 1 Minute · 67 Wörter

Customer-Managed Encryption Keys

Ben Schwan schreibt in »Google Cloud: „Wenn Anthropic das richtige LLM hat, sollen Kunden Claude nutzen“« für heise.de Das heißt: im eigenen Rechenzentrum oder im jeweiligen Land – und weiterhin verschlüsselt? Alle Daten sind verschlüsselt: in transit, at rest und in process. Also so, dass Google Cloud nicht hineinschauen kann? Wir haben Verfahren wie Customer-Managed Encryption Keys. Dafür braucht es zwei Schlüssel. Google hält einen im Auftrag des Kunden, der Kunde hält den anderen. Solange nicht beide Schlüssel zusammenkommen, werden die Daten nicht offengelegt. ...

12. Mai 2026 · 1 Minute · 119 Wörter

S-o-u-v-e-r-ä-n-i-t-ä-t

Tagesspiegel Background schreibt in »Digitale Souveränität: Schwarz Digits stellt Souveränitäts-Modell vor« Mit einem Reifegrad-Modell wird dabei die digitale Souveränität von IT-Services in vier Stufen bewertet: Basic, Initial, Advanced und Future-Proof. Innerhalb dieses „Sovereignty Maturity Level Framework“ gibt es einen Katalog mit mehr als 100 Kriterien. Dabei orientiert sich Schwarz am Cloud Sovereignty Framework der Europäischen Kommission. Beide haben acht beziehungsweise neun Souveränitätsdimensionen definiert: ...

17. April 2026 · 1 Minute · 105 Wörter

Digitale Souveränität messbar machen

Das ZenDiS hat ein Diskussionspapier »Kriterien für Digitale Souveränität« veröffentlicht, das Kriterien zur Bewertung digitaler Souveränität für die öffentliche Verwaltung festlegen soll. Vorgesehen sind ein Kriterienkatalog, ein Souveränitätscheck und eine risikobasierte Methodik. Die Konsultationsphase läuft bis Mai 2026. Zwei Details im Papier fallen auf. Als Plattform für den Konsultationsprozess empfiehlt das Papier openCode. Betrieben wird openCode vom ZenDiS selbst. Außerdem soll es für KI eine gesonderte Regelung geben. Warum, erklärt das Papier nicht. ...

26. März 2026 · 1 Minute · 88 Wörter

Digitale Souveränität – vom Risiko zur Resilienz

Die Studie »Digitale Souveränität – vom Risiko zur Resilienz« von Lünendonk & Hossenfelder GmbH zeigt, dass digitale Souveränität für Unternehmen längst ein strategisches Kernthema ist. 87 Prozent sehen den Schutz vor extraterritorialen Gesetzen und unberechtigten Datenzugriffen als zentral an, 83 Prozent halten Exit-Fähigkeit für entscheidend, also die Möglichkeit, Anbieter mit vertretbarem Aufwand zu wechseln. Juristische Kontrolle und echte Wahlfreiheit gelten damit als Kernelemente digitaler Souveränität. Gleichzeitig wird deutlich, dass europäische Anbieter im Wettbewerb mit globalen Hyperscalern strukturelle Nachteile bei Innovationsgeschwindigkeit, Funktionsumfang und Reichweite haben. Die zentrale Aussage der Studie lautet daher, dass digitale Souveränität hohe Management-Relevanz besitzt, ihre praktische Umsetzung jedoch von klaren strategischen Entscheidungen und realistischen Marktbedingungen abhängt.

25. März 2026 · 1 Minute · 109 Wörter