Kein Recht auf Datenschutz

Falk Steiner schreibt in »Bundesrat drängt auf IP-Vorratsdatenspeicherung​« für heise.de Den Antrag hatte Hessen im April eingebracht. Dessen Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) sagte am Vormittag im Plenum des Bundesrates: Seit September 2022 seien 38.000 Verfahren gegen Straftäter nicht weiterverfolgt worden, weil es keine IP-Adressen-Speicherung gegeben habe. Das dürfe angesichts dessen, was der Europäische Gerichtshof für zulässig erklärt habe, ein untragbarer Zustand: „Kinderschänder haben kein Recht auf Datenschutz.“ Die entsetzlichen Taten seien ein Massenphänomen, sagte Rhein unter Bezug auf die Ermittlungen gegen die Plattform Elysium mit insgesamt 111.000 Nutzern. Es sei reiner Zufall gewesen, dass Elysium durch einen der speichernden Provider abgeschaltet werden konnte. ...

29. September 2024 · 1 Minute · 127 Wörter

Versehentlich Millionen Passwörter

Falk Steiner schreibt in »Meta muss 91 Millionen Euro zahlen​« für heise.de Im Jahr 2019 zeigte die Firma selbst an, dass sie versehentlich Millionen Passwörter für Facebook- und Instagram-Nutzer im Klartext gespeichert hatte.

29. September 2024 · 1 Minute · 33 Wörter

Interessante Dynamik

Malte Kirchner schreibt in »Streit über Kosten: Meta kappt Leitungen zur Telekom« für heise.de Der Artikel beleuchtet die interessante Dynamik zwischen Meta und der Telekom. Meta fordert weltweit kostenlose Leistungen von Internetanbietern, und viele ISPs geben aufgrund Metas Marktmacht nach. Jedoch gilt die Telekom nicht gerade als positives Beispiel in Sachen Peering und könnte ihre Preise möglicherweise senken. Es bleibt spannend, wer in diesem Konflikt die Oberhand behält. Wird Meta mehr Einfluss haben, da die Telekom mit vermehrten Störungsmeldungen konfrontiert wird? Oder wird die Telekom gewinnen, weil Meta einen Imageverlust befürchten muss? Der Kundenservice von Meta ist ohnehin nicht besonders gut, und viel gutes Image haben sie nicht zu verlieren. ...

25. September 2024 · 1 Minute · 110 Wörter

Offengelegt wurden

Die Plattformen von Verivox und Check24 weisen gravierende konzeptionelle Fehler ihrer Plattformen auf, wodurch viele sensible Kundendaten unwissentlich offengelegt wurden. Es bleibt abzuwarten, ob eine Sanktionierung nach den DSGVO-Richtlinien erfolgt.

17. September 2024 · 1 Minute · 30 Wörter

Fingerabdrücke von Reisenden

Stefan Krempl schreibt in »US-Behörden bestehen auf Zugang zu EU-Biometriedaten: Verhandlungen beginnen« für heise.de Im Rahmen der von Washington verlangten “Enhanced Border Security Partnership” (EBSP) wären die Behörden in der Lage, “die Fingerabdrücke von Reisenden, die eine Einreise oder einen Einwanderungsstatus anstreben, mit ihren entsprechenden Straf-, Terror- und Identitätsregistern abzugleichen”. Sie erhielten dann zahlreiche personenbezogene Daten, falls dabei ein Treffer erzielt würde. Eine solche Übereinkunft soll neue Bedingung für die zukünftige Teilnahme am Visa Waiver Programm (VWP) werden. Aktuell erlaubt dieses Programm über den vereinfachten ESTA-Antrag eine visumfreie Einreise in die USA. ...

2. September 2024 · 1 Minute · 147 Wörter