Kategorie Hobbyentwickler

Falk Steiner schreibt in »Missing Link: Europa im Souveränitätsdreieck« für heise.de Und immer wieder stellt sich heraus, dass auch Riesen auf den Schultern von Zwergen stehen. Wer sich die „Software Bill of Materials“, die Abhängigkeiten einiger bekannter Anbieter anschaut, wird erstaunt sein, wie oft Bestandteile integriert sind, die eher der Kategorie Hobbyentwickler zuzuordnen sind. Oder von Entwicklern, die weit jenseits des eigenen Rechtskreises agieren. Das Streben nach Souveränität lässt sich ähnlich betrachten wie das Streben nach Sicherheit. So wie Software immer Sicherheitslücken haben wird, wird es auch immer Abhängigkeiten geben. Entscheidend ist, wie man handelt, wenn solche Lücken oder kritische Abhängigkeiten bekannt werden. Bislang akzeptieren wir sie oder lassen uns von Versprechen beruhigen.

7. Juni 2026 · 1 Minute · 113 Wörter

Auf amerikanischer Infrastruktur skaliert

Bernd Korz schreibt in »DeepL kooperiert mit AWS: Digitale Souveränität darf nicht aus Bequemlichkeit auf der Strecke bleiben« für t3n.de Denn die Zukunft der KI entscheidet sich nicht nur daran, wer das größte Modell baut. Sie entscheidet darüber, wem Unternehmen, Behörden und Menschen ihre sensibelsten Informationen anvertrauen. DeepL hat lange gezeigt, dass Europa bei KI nicht nur regulieren, sondern auch liefern kann. Jetzt muss DeepL zeigen, dass europäisches Vertrauen nicht zur austauschbaren Cloud-Option wird. Sonst bleibt am Ende nur ein bitterer Satz: Wir wollten eine europäische Alternative bauen – und haben sie auf amerikanischer Infrastruktur skaliert. ...

1. Juni 2026 · 1 Minute · 96 Wörter

Deutlich weniger Geld

Im Tagesspiegel Background hat Benjamin Hilbricht aufgearbeitet, wie stark die Kosten für Oracle gestiegen sind. Häufig wird Microsoft als Beispiel für wachsende Lizenzkosten und Lock-in-Effekte genannt. Oracle schneidet in dieser Hinsicht nur geringfügig besser ab. Der Artikel ist hinter einer Paywall. Zwei Zitate daraus sind besonders prägnant. Benjamin Hilbricht schreibt in »Digitale Abhängigkeiten der Länder: Was die Bundesländer für Oracle ausgegeben haben« für tagesspiegel.de: ...

13. Mai 2026 · 1 Minute · 126 Wörter

Mehr als acht Milliarden Euro

In der Drucksache 21/5413 geht es um die Frage, wie viel der Bund für Software von US‑Firmen ausgegeben hat. Eine klare Summe nennt die Antwort nicht. Im Raum stehen mehr als acht Milliarden Euro, möglicherweise deutlich mehr. Eine genaue Zahl bleibt offen.

24. April 2026 · 1 Minute · 42 Wörter

Digitale Souveränität messbar machen

Das ZenDiS hat ein Diskussionspapier »Kriterien für Digitale Souveränität« veröffentlicht, das Kriterien zur Bewertung digitaler Souveränität für die öffentliche Verwaltung festlegen soll. Vorgesehen sind ein Kriterienkatalog, ein Souveränitätscheck und eine risikobasierte Methodik. Die Konsultationsphase läuft bis Mai 2026. Zwei Details im Papier fallen auf. Als Plattform für den Konsultationsprozess empfiehlt das Papier openCode. Betrieben wird openCode vom ZenDiS selbst. Außerdem soll es für KI eine gesonderte Regelung geben. Warum, erklärt das Papier nicht. ...

26. März 2026 · 1 Minute · 88 Wörter