Willen zur Umsetzung

Björn Wessel schreibt in »Souveräne Verwaltungs-IT – von der Strategie zur Praxis« für egovernment.de Souveränität entsteht durch klare Strategien, verlässliche Strukturen und den festen Willen zur Umsetzung. Technisch basiert sie auf Offenheit, Transparenz, Kontrolle und Unabhängigkeit. Wer diese Grundsätze verfolgt, schafft eine digitale Verwaltung, die sicher, anpassungsfähig und zukunftsfähig ist. Eine wirklich gelungene Zusammenfassung. Der Artikel ist wertvoll, weil er die Dinge klar und verständlich auf den Punkt bringt. ...

21. August 2025 · 1 Minute · 69 Wörter

Angesichts der fehlenden Rechtsgrundlage

Sebastian Dosch, Principal Consultant und Jurist bei der Unternehmensberatung Microfin schreibt in »US-Clouds: Nichts wie raus?« für Tagesspiegel Background Was aber ist mit den „souveränen Clouds“ mit regionaler Datenspeicherung, die unter anderem dieselben US-Unternehmen anbieten? Ihr Hauptargument ist ja Datenschutzkontinuität selbst bei einer Aufkündigung des TDPF durch die USA. Ob dann ein Abfluss von Daten in die USA weiterhin ausgeschlossen wäre oder ob man sich angesichts der fehlenden Rechtsgrundlage auf die Versprechungen der Anbieter verlassen müsste, ist noch eine offene Diskussion. ...

19. August 2025 · 1 Minute · 104 Wörter

Öffentlich Kritik

Tagesspiegel Background schreibt in »Zendis kritisiert „Souveränitäts-Washing“ bei Cloud-Diensten« Rechtssicherheit und DSGVO-Konformität, ohne Zugriff ausländischer Behörden auf Daten. Wechselfähigkeit, um Vendor-Lock-in zu vermeiden. Sicherstellung der Kontrolle, auch bei Ausfall, Sperrung oder Wechsel von Dienstleistern. Transparenz, etwa durch einsehbaren Quellcode. Anpassbarkeit und Gestaltbarkeit, zum Beispiel durch Weiterentwicklung in der Community oder durch Dienstleister. Ich habe es hier schon oft angemerkt und finde es positiv, dass nun auch eine verwaltungsnahe deutsche Einrichtung öffentlich Kritik äußert. Indirekt richtet sich diese übrigens auch an das BSI, das sich am Washing beteiligt hat. ...

18. August 2025 · 1 Minute · 88 Wörter

OCCTET

Maika Möbus schreibt in »Cyber Resilience Act: Initiative der Eclipse Foundation hilft bei Compliance« für heise.de Die Eclipse Foundation hat den Start des OCCTET-Projekts bekannt gegeben: Hinter dem Namen “Open Source Compliance: Comprehensive Techniques and Essential Tools” verbirgt sich eine von der Europäischen Kommission finanzierte Initiative zum Thema Cyber Resilience Act (CRA). Sie bringt ein Konsortium aus Industriegrößen, Cybersecurity-Experten und Open-Source-Vertretern zusammen – mit dem Ziel, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Entwicklerinnen und Entwicklern die Compliance ihrer Open-Source-Software (OSS) mit dem CRA zu vereinfachen. Dazu stellt sie ein Toolkit an Ressourcen zur Verfügung. ...

14. August 2025 · 1 Minute · 94 Wörter

Aushöhlung des Transatlantic Data Privacy Framework

Im Artikel »Warum unabhängige IT für die öffentliche Hand wichtig ist« erklärt Björn Wessel, warum die scheinbar souveränen Cloud-Lösungen von Microsoft und SAP problematisch sind und dass es dabei nicht nur um den US-amerikanischen Cloud Act geht. Bisher drehte sich die Diskussion vor allem um den Cloud Act. Er erlaubt US-Behörden, auf Daten von Kunden amerikanischer Cloud-Anbieter zuzugreifen, egal wo diese gespeichert sind. Inzwischen ist die Debatte aber breiter geworden. So sorgt etwa die Aushöhlung des Transatlantic Data Privacy Framework durch die US-Regierung für neue Unsicherheit. Auch die Entlassung jener Mitarbeiter, die in den USA für die Umsetzung der DSGVO-Anforderungen zuständig waren, wirft Fragen auf. Damit gerät sogar der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission ins Wanken. ...

14. August 2025 · 1 Minute · 114 Wörter