Lippenbekenntnisse

Jutta Horstmann schreibt in »Was Geschlechtergerechtigkeit mit digitaler Souveränität zu tun hat« für tagesspiegel.de Doch nur monetäre Inzentivierung führt dazu, dass ein solches Ziel von allen ernst genommen und aktiv umgesetzt wird. Fehlt sie – und sie fehlt jetzt auch in Deutschland! – dann sind alle verbleibenden Maßnahmen zahnlos und nicht mehr als Lippenbekenntnisse.

26. Mai 2025 · 1 Minute · 54 Wörter

Souveränitätswashing

Markus Reuter schreibt in »Digitale Souveränität: Amazon will Cloud-Verträge in der Schweiz geheim halten« für netzpolitik.org Das hält Amazon nicht davon ab, bis zum Jahr 2040 Milliardenbeträge in vermeintlich unabhängige Cloudstrukturen in Deutschland investieren zu wollen. Die „souveränen“ Produkte sind laut dem Bericht der Republik allerdings eine Mogelpackung, von „Souveränitätswashing“ ist die Rede: Statt einer unabhängigen Firma, die als Treuhänder fungieren würde und die damit die Hoheit über die Datenverwaltung hätte, würden für die „Sovereign Cloud“ einfach Amazon-Mitarbeiter:innen aus Europa anstelle von US-Personal eingesetzt, heißt es in dem Bericht. Die Technologie bleibe eine Black Box ohne offene Standards, der Quellcode geheim und unter Kontrolle des Konzerns. ...

22. Mai 2025 · 1 Minute · 106 Wörter

Kein binärer Zustand

Tobias von der Heydt schreibt in »Digitale Souveränität: Notwendigkeit im Licht von Trumps Handelskonflikten« für egovernment.de Digitale Souveränität ist kein binärer Zustand, sondern ein strategisches Ziel mit Zwischenschritten. Kurzfristig gilt es, kritische Abhängigkeiten transparent zu machen und durch Multi-Cloud-Strategien, Notfallpläne und gezielte Migration zu entschärfen.

16. April 2025 · 1 Minute · 45 Wörter

Digitale Souveränität durch sichere Softwarelieferketten

Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben ein gemeinsames Strategiepapier vorgelegt, das aufzeigt, wie Deutschland digitale Souveränität durch sichere Softwarelieferketten stärken kann. Kern des Konzepts ist die Open-Source-Plattform openCode, die Transparenz, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit in der Softwarebereitstellung schaffen soll. Geplant ist der Aufbau einer souveränen Container-Registry mit geprüften Softwarepaketen, die unabhängig von nicht-europäischen Anbietern funktioniert. Ergänzt wird dies durch automatisierte Sicherheitsprüfungen, einheitliche Qualitätsstandards und ein öffentlich einsehbares Bewertungssystem – das sogenannte Badge-Programm. Behörden sollen künftig nicht nur warnen, sondern konkret betroffene Systeme identifizieren und gezielt reagieren können. ...

14. April 2025 · 1 Minute · 96 Wörter

Ambitionierte Ziele für Open Source

Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung ist veröffentlicht – gefeiert wird vor allem, dass es diesmal vergleichsweise schnell ging. Was den Bereich Digitalisierung betrifft, bin ich allerdings eher ernüchtert: Viel Neues oder wirklich Innovatives ist aus meiner Sicht nicht dabei. Im Grunde bleibt vieles beim Alten. Christiane Rebhan, Friederike Moraht, Alexandra Ketterer, Theresa Locker, Josefine Kulbatzki, Viola Heeger, Benjamin Hilbricht, Oliver Voß und Lisa Oder schreiben in »Koalitionsvertrag 2025: Das ist drin, das flog raus« für tagesspiegel.de ...

10. April 2025 · 1 Minute · 158 Wörter