Vergabe von Open-Source-Software

Auf dem firmeneigenen Blog klären die Schöpfer der Open-Source-Software Open Talk kompetent darüber auf, welche Aspekte Behörden bei der Vergabe von Open-Source-Software berücksichtigen müssen.

3. November 2024 · 1 Minute · 24 Wörter

Produktiver und wehrhafter

In seinem Artikel »EU-Forschungspolitik: Mehr europäische Exzellenz wagen!« auf zeit.de analysiert Jan Wöpking die zukünftige Forschungsstrategie der EU unter der Führung von Ursula von der Leyen. Ein zentraler Aspekt ist die Förderung von Spitzenleistungen in der europäischen Forschung, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der EU zu stärken. Die EU steht vor einer harten Bewährungsprobe. Sie muss produktiver und wehrhafter werden, um in der künftigen Weltordnung zwischen China und den USA, Russland und Indien eine souveräne, selbstbestimmte Rolle zu spielen. ...

3. November 2024 · 1 Minute · 79 Wörter

Gründe zur Sorge

Als Inhaber einer .io-Domain gibt es berechtigte Gründe zur Sorge, weil die Zukunft dieser Domain-Endung ungewiss ist. Der Ländercode .io steht für die Chagos-Inseln, ein Gebiet im Indischen Ozean, das bisher unter britischer Kontrolle stand. Doch die britische Regierung hat angekündigt, die Souveränität über dieses Gebiet an Mauritius zu übergeben. Dieser politische Wechsel könnte dazu führen, dass der Ländercode “.io” in Zukunft gelöscht wird. Die Organisation, die weltweit für die Vergabe und Verwaltung von Domains zuständig ist (IANA), hat klare Regeln: Wenn ein Ländercode wie .io offiziell verschwindet, dürfen keine neuen .io-Domains mehr registriert werden. Bestehende Domains könnten nach einer Übergangszeit auslaufen und deaktiviert werden. Das bedeutet, dass als Inhaber einer .io-Domain die Gefahr besteht, dass die eigene Website oder der eigene Dienst langfristig nicht mehr unter dieser Adresse erreichbar sein wird. ...

16. Oktober 2024 · 1 Minute · 222 Wörter

Kontrollieren und zu schützen

opentalk.eu schreibt in »Digitale Souveränität als Schlüssel zur Vermeidung zukünftiger IT-Ausfälle« Digitale Souveränität bedeutet die Fähigkeit von Staaten, Unternehmen und Bürgern, ihre eigenen IT-Systeme und Daten unabhängig von externen Einflüssen zu kontrollieren und zu schützen. Die Abhängigkeit von proprietärer Software birgt erhebliche Risiken, die unter anderem durch den Einsatz von Open Source-Software gemindert werden können.

18. September 2024 · 1 Minute · 55 Wörter

Weder offen noch unabhängig überprüfbar

Stefan Krempl schreibt in »Behörden-Cloud: Bundesdruckerei und Secunet wollen punkten​« für heise.de Mit der deutschen Gemeinschaftsinitiative entsteht ein Konkurrent vor allem für das Delos-Cloudprojekt von SAP, Arvato und Microsoft, das ebenfalls vor allem Anwender in der öffentlichen Verwaltung im Blick hat und mit Souveränität wirbt. Jüngst setzte sich dafür sogar Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) persönlich ein, blitzte bei den Bundesländern aber ab. Mit dem Betrieb durch Delos sollen hier die Daten juristisch vor einem unkontrollierten Zugriff durch US-Behörden sicher sein. Letztlich handelt es sich um eine in Deutschland betriebene Variante der Azure-Cloud von Microsoft. Experten wie der Bremer Informationsrechtler Dennis-Kenji Kipker stellen daher die Souveränität der Lösung in Frage: Die Microsoft-Cloud-Software und ihre Schnittstellen seien eine Black Box und weder offen noch unabhängig überprüfbar. Zu behaupten, dass eine Datenübermittlung in die USA unmöglich ist, sei unredlich. ...

12. August 2024 · 1 Minute · 216 Wörter