Hardware aus Asien und Software aus Amerika

Amelia Andersdotter und Daniel Melin von Safespring AB schreiben in. »Für eine bessere öffentliche Beschaffung in Europa« für tagesspiegel.de Die derzeitigen Probleme sind allgemein bekannt. Europa ist völlig abhängig von Hardware aus Asien und Software aus Amerika, obwohl die EU-Kommission viele mutige Schritte unternommen hat, das zu ändern. Aber: Noch nicht einmal die europäische Kommission beschafft bisher Lösungen, die Europa von Lock-In-Effekten befreien oder die europäische Souveränität erhöhen. Wenn der Wandel also nicht an der Spitze anfängt, muss er vielleicht von unten kommen? ...

23. Juli 2024 · 1 Minute · 83 Wörter

Staatliche Microsoft-Alternative

Den Artikel »openDesk: Hat die staatliche Microsoft-Alternative eine Chance?« von Christian Wölbert lege ich hier ohne jeglichen Kommentar ab.

25. Juni 2024 · 1 Minute · 19 Wörter

Mehr als eine Milliarde Euro

Stefan Krempl schreibt in »Bund: Lizenzkosten für Microsoft auf hohem Niveau, insgesamt neuer Rekord« für heise.de Ursprünglich wollte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) dieses Jahr verhindern, dass die Öffentlichkeit Einblick in die ständig steigenden Kosten der Bundesverwaltung für Software-Lizenzen und IT-Dienstleistungen wie Beratung, Wartung und Cloud- oder Serverdienste erhält. Doch nach Protest darf der Bundestagsabgeordnete Victor Perli von der Fraktion “Die Linke” die Zahlen nun publik machen. Alle Ressorts der Bundesregierung haben laut einer heise online vorliegenden Übersicht 2023 erstmals mehr als eine Milliarde Euro für die Nutzung von Lizenzen für Computerprogramme und IT-Services ausgegeben: Die einschlägigen Gebühren sind von rund 771 Millionen Euro im Jahr 2022 auf über 1,2 Milliarden in 2023 gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 441 Millionen Euro beziehungsweise rund 57 Prozent. ...

1. Juni 2024 · 1 Minute · 125 Wörter

96 Prozent

Justin Metz schreibt in »Software: Deutschlands Antwort auf Microsoft« für zeit.de Deutschlands Abhängigkeit von Microsoft ist enorm: 96 Prozent aller Behörden hierzulande nutzen die Programme des Konzerns, 69 Prozent dessen Server. Das ergab die letzte Abfrage des BMI aus dem Jahr 2019. Viel verändert haben dürfte sich seitdem nicht, jedenfalls steigen die Ausgaben des Bundes für Microsoft-Lizenzen: 209 Millionen Euro zahlten die Ministerien 2022 für Software und Dienstleistungen, vier Millionen Euro mehr als noch ein Jahr zuvor. Den größten Anteil daran hat mit 109 Millionen Euro das Verteidigungsministerium. Es folgt das Ministerium für Inneres: 40 Millionen Euro. ...

23. April 2024 · 1 Minute · 112 Wörter

Klarstellung und Analyse

Kürzlich hat der DATABUND – Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Softwarehersteller für den öffentlichen Sektor e. V. eine Pressemitteilung herausgegeben, die bei mir einige Irritationen hervorgerufen hat, da darin falsche Informationen verbreitet werden. Nachfolgend möchte ich einige Punkte näher beleuchten und richtigstellen: 1. Zur Bezeichnung des Angriffs als “SSH-Hack”: Der Titel “Pressemitteilung SSH-Hack” erweckt den Eindruck eines klassischen Hacks, jedoch handelt es sich in diesem Fall um einen Supply-Chain-Angriff. Im Gegensatz zu einem direkten Hack erfolgt ein Supply-Chain-Angriff mittelbar über Drittanbieter, in diesem Fall die Bibliothek XZ Utils1. Die korrekte Terminologie ist wichtig, um die Herkunft oder Ziele des Angriffs korrekt zu beschreiben. ...

20. April 2024 · 2 Minuten · 397 Wörter