96 Prozent

Justin Metz schreibt in »Software: Deutschlands Antwort auf Microsoft« für zeit.de Deutschlands Abhängigkeit von Microsoft ist enorm: 96 Prozent aller Behörden hierzulande nutzen die Programme des Konzerns, 69 Prozent dessen Server. Das ergab die letzte Abfrage des BMI aus dem Jahr 2019. Viel verändert haben dürfte sich seitdem nicht, jedenfalls steigen die Ausgaben des Bundes für Microsoft-Lizenzen: 209 Millionen Euro zahlten die Ministerien 2022 für Software und Dienstleistungen, vier Millionen Euro mehr als noch ein Jahr zuvor. Den größten Anteil daran hat mit 109 Millionen Euro das Verteidigungsministerium. Es folgt das Ministerium für Inneres: 40 Millionen Euro. ...

23. April 2024 · 1 Minute · 112 Wörter

Klarstellung und Analyse

Kürzlich hat der DATABUND – Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Softwarehersteller für den öffentlichen Sektor e. V. eine Pressemitteilung herausgegeben, die bei mir einige Irritationen hervorgerufen hat, da darin falsche Informationen verbreitet werden. Nachfolgend möchte ich einige Punkte näher beleuchten und richtigstellen: 1. Zur Bezeichnung des Angriffs als “SSH-Hack”: Der Titel “Pressemitteilung SSH-Hack” erweckt den Eindruck eines klassischen Hacks, jedoch handelt es sich in diesem Fall um einen Supply-Chain-Angriff. Im Gegensatz zu einem direkten Hack erfolgt ein Supply-Chain-Angriff mittelbar über Drittanbieter, in diesem Fall die Bibliothek XZ Utils1. Die korrekte Terminologie ist wichtig, um die Herkunft oder Ziele des Angriffs korrekt zu beschreiben. ...

20. April 2024 · 2 Minuten · 397 Wörter

Verwendung von Libreoffice

Boris Mayer schreibt in »Schlesweig-Holstein: Digital souveräner IT-Arbeitsplatz beschlossen« für golem.de Die Einführung und Verwendung von Libreoffice ist für Ministerien und Behörden verpflichtend, Verzögerungen durch technische oder fachliche Probleme benötigen die Vereinbarung einer Ausnahme. Ich unterstütze diese Entscheidung und die damit verbundene Vision stark. Allerdings bin ich der Meinung, dass es schwierig sein wird, Nutzer nur durch Pflichten zu überzeugen. ...

3. April 2024 · 1 Minute · 152 Wörter

Open-Source-Vorrang streichen

Esther Menhard schreibt in »CDU will Open-Source-Vorrang streichen« für netzpolitik.org Thüringen nimmt damit eine wegweisende Rolle ein. Laut Seyffarth sei es ein Beispiel für einzelne Kommunen bis hin zur Bundesebene. Viele suchten schon nach Wegen, wie sie ihr Vergaberecht zugunsten OSS ändern können. Die Forderung der CDU gefährde nicht nur Thüringens Vorsprung, sondern auch die digitale Souveränität des Bundeslandes.

25. August 2023 · 1 Minute · 59 Wörter

Digitale Souveränität des Staates gefährden

Stefan Krempl schreibt in »Marktanalyse: Microsoft-Abhängigkeit führt zu “Schmerzpunkten” beim Bund« für heise.de Insbesondere die Abhängigkeit von Microsoft-Produkten führt gemäß den Ergebnissen “zu Schmerzpunkten bei der Bundesverwaltung, die im Widerspruch zu den strategischen Zielen der IT des Bundes stehen”. Als kritisch befinden die befragten Anwender und Strategen demnach vor allem die damit eingeschränkte Informationssicherheit und rechtliche Unsicherheiten etwa im Bereich Datenschutz. Dabei handle es sich um Punkte, “die die digitale Souveränität des Staates gefährden”. Ferner knacke es im Getriebe aufgrund “unkontrollierbarer Kosten”, “eingeschränkter Flexibilität” und “fremdgesteuerter Innovation”. ...

19. September 2019 · 1 Minute · 87 Wörter