KI-Blase

Mark Surman schreibt in »Künstliche Intelligenz: Bringt Open Source die KI-Blase bald zum Platzen?« für tagesspiegel.de Nach dem Dotcom-Crash erwies sich das freie Betriebssystem Linux als überraschend robust und bildet heute die Grundlage eines Großteils der Public-Cloud-Infrastruktur. Ich sehe das ähnlich. Sollte die KI-Blase platzen, würden Hardware und insbesondere spezialisierte Hardware für kleine Vereinigungen und Privatpersonen deutlich erschwinglicher. Dadurch könnten Ansätze erprobt werden, die heutige Hyperscaler nicht verfolgen, weil sie kurzfristig keine Gewinne versprechen. Vor allem Open-Source-Modelle würden davon profitieren. Das könnte eine spannende Phase werden. ...

12. Januar 2026 · 1 Minute · 182 Wörter

Souveränitätsbarometer

Die Next:Public GmbH hat gemeinsam mit Partnern aus der öffentlichen Verwaltung den »Souveränitätsbarometer der öffentlichen IT« veröffentlicht. Grundlage sind Befragungen in Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie bei öffentlichen IT-Dienstleistern und an Universitäten und Hochschulen. Zentrale Erkenntnis der Studie ist die starke Abhängigkeit weiter Teile der Verwaltung von internationalen IT-Anbietern. Rund zwei Drittel der befragten Organisationen sind insbesondere bei Bürosoftware und Betriebssystemen auf solche Anbieter angewiesen. Wechselmöglichkeiten gelten häufig als begrenzt, die Cloud-Transformation wird zugleich als möglicher Ansatzpunkt gesehen. ...

8. Januar 2026 · 1 Minute · 172 Wörter

Unseren Digitalstandort stärken

Axel Kannenberg schreibt in »Schleswig-Holstein: Open Source ist praxistauglich trotz Umstellungsproblemen« für heise.de Es macht keinen Sinn, mit unseren Lizenzgebühren länger den technologischen Fortschritt anderswo in der Welt zu finanzieren, wenn wir gleichzeitig mit unseren öffentlichen Budgets auch unseren Digitalstandort stärken können.

6. Januar 2026 · 1 Minute · 42 Wörter

Augenwischerei

Sheila Beladinejad schreibt in »KI-Souveränität: Roaming Free: Europas Paradoxon der KI-Souveränität« für tagesspiegel.de In Deutschland steht die Partnerschaft „Open AI for Germany” von SAP für den öffentlichen Sektor exemplarisch für dieses Problem. Vermarktet als Souveränität – „gebaut in Deutschland, für Deutschland” – entpuppt sich der Deal als Augenwischerei. Abhängigkeit von Anbietern wird als Unabhängigkeit verkauft. Der öffentliche Sektor wird aus Steuergeldern finanziert. Wenn er KI-Dienste einkauft, bezahlt er damit unmittelbar den Aufbau der Infrastruktur. Deshalb müssen auch die Vertragsbedingungen offengelegt werden – etwa die Regelungen zu Ausstiegsrechten, Interoperabilität und den Umweltauswirkungen. ...

15. Dezember 2025 · 1 Minute · 91 Wörter

Von solchen Einzelfällen

Die Chefin von Microsoft Deutschland nimmt Stellung zur digitalen Souveränität, zu Accountsperren infolge von US-Sanktionen, zu Künstlicher Intelligenz und zum Ausbau der Rechenzentren in Deutschland. Dabei weist sie Berichte zurück, die in den vergangenen Monaten in der Presse erschienen sind. Ihre Aussagen stehen im Widerspruch zu dieser Berichterstattung. Oliver Voß schreibt in »Agnes Heftberger : „Unternehmen wollen nicht durch falsch verstandene Souveränität eingeschränkt werden“« für tagesspiegel.de ...

12. Dezember 2025 · 1 Minute · 213 Wörter