Lösungen zu übernehmen

Johannes Kapfer schreibt in »Gutes Nachnutzen wird belohnt« für egovernment.de: Eine der Baustellen, die wir identifiziert haben, ist, dass wir bei vielen Problemen deshalb hinterherhinken, weil immer alle die Lösungen selbst entwickeln wollen. Im Grunde verstehen alle, dass es gut wäre, Lösungen zu übernehmen. Und doch gelingt es nicht so richtig.

30. Januar 2025 · 1 Minute · 51 Wörter

Mit einer Geldstrafe

Das ist lustig: Künstliche Intelligenz reagiert auf die Androhung einer Geldstrafe. Sven Festag schreibt in »KI als Programmierhilfe: Effizienterer Code, aber mehr Fehler« für heise.de In einem zweiten Durchlauf wies Woolf den Chatbot an, dass der Code vollständig optimiert werden müsse. Zusätzlich nannte er im Prompt Beispiele für die Verbesserungen, etwa die Nutzung von Parallelisierung und Vektorisierung und die Wiederverwertung von Code. Woolf drohte der KI mit einer Geldstrafe, falls der Code nicht vollständig optimiert sein sollte. Das Ergebnis war ein neunmal schnellerer Code. Er wiederholte die Optimierung dreimal und stellte in den letzten beiden Iterationen eine nahezu hundertfach schnellere Codeausführung fest. ...

10. Januar 2025 · 1 Minute · 102 Wörter

80 Prozent der IT-Großprojekte

Eine Studie von McKinsey und Oxford Global Projects zeigt erhebliche Defizite bei der Verwaltungsdigitalisierung: 80 Prozent der IT-Großprojekte im öffentlichen Sektor dauern länger als geplant, fast die Hälfte überschreitet das Budget erheblich, und Erfolgsmessungen fehlen meist vollständig. Besonders betroffen sind komplexe, behördenübergreifende Projekte in Deutschland, die oft Jahre dauern und enorme Kosten verursachen. Die Studie empfiehlt sieben Maßnahmen, darunter die klare Definition und Messung des Nutzens, die Aufteilung großer Projekte in kleinere Module sowie den Einsatz moderner Technologien. Erfolgsbeispiele aus Großbritannien, Singapur und Dänemark belegen, dass solche Ansätze die Umsetzung beschleunigen und effizienter gestalten können. ...

5. Dezember 2024 · 1 Minute · 95 Wörter

Traditionelle Programmierkenntnisse

Ein spannender Artikel der “Zeit” beleuchtet die Frage, ob es angesichts des KI-Zeitalters noch sinnvoll ist, Programmieren zu lernen. Die zunehmende Automatisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz werfen die Überlegung auf, ob traditionelle Programmierkenntnisse an Bedeutung verlieren. Eva Wolfangel schreibt in »Programmieren: Programmieren lernen – kann das weg?« für zeit.de Das Sicherheitsdenken beeinflusst auch seine Perspektive auf ChatGPT und Co. Aus seiner Sicht ist es nicht ratsam, Dinge von KI erledigen zu lassen, die man nicht auch selbst kann: “Man sollte schon wissen, was man tut”, sagt er, “sonst ist es fahrlässig: erkläre mal deiner Versicherung, dass du nicht wusstest, was deine Software tut.” Schließlich sind sogenannte Supply-Chain-Attacken weit verbreitet, bei denen Angreifer an einer Stelle in eine Software oder ein System eindringen und dadurch überall dort Schaden anrichten können, wo das System eingesetzt wird oder die Software als Baustein verwendet. Von daher könne KI zwar Anfängern helfen, Dinge zu entwickeln, mit denen sie sich nicht auskennen – “aber wenn ich das seit zehn Jahren mache, sehe ich sofort die Angriffsmöglichkeiten”. ...

1. November 2024 · 1 Minute · 206 Wörter