Widerstandsfähiger gegen Veränderungen

Die Studie »Learning while Sleeping: Integrating Sleep-Inspired Consolidation with Human Feedback Learning« von Imene Tarakli und Alessandro Di Nuovo von der Sheffield Hallam University wurde auf der IEEE International Conference on Development and Learning (ICDL) 2024 veröffentlicht. Sie untersucht, wie Maschinen­lernprozesse besser werden können, wenn man sie an Mechanismen orientiert, die im menschlichen Gehirn beim Schlafen stattfinden. Die Autorinnen und Autoren schlagen ein neues Lernmodell vor, das sie INFORM nennen. Zuerst lernt ein System Verhaltensweisen aus menschlichem Feedback. Danach verarbeitet es diese Erfahrungen wiederholt im „Offline-Modus“, ähnlich wie das Gehirn im Schlaf Erinnerungen festigt. In ihren Experimenten zeigte INFORM, dass daraus robustere und besser verallgemeinerbare Strategien entstehen als bei herkömmlichem Lernen nur aus unmittelbarem Feedback. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieser Ansatz helfen kann, lernende Agenten widerstandsfähiger gegen Veränderungen in ihrer Umgebung zu machen. 

23. Mai 2024 · 1 Minute · 136 Wörter

Plastik in Ozeanen

Marlena Wessollek schreibt in »Spanien ruft wegen Plastikkügelchen am Strand Umweltnotstand aus« für zeit.de Es gelte, festzustellen, ob das Transportunternehmen und die Reederei die richtigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen haben", sagte die spanische Umweltministerin Teresa Ribera. Plastik in Ozeanen und Ökosystemen sei eines der größten Menschheitsprobleme. Obwohl ich kein Umweltaktivist bin, ärgern mich solche Meldungen. Ich befürchte, dass Fahrlässigkeit nicht nachgewiesen werden kann und letztendlich die vielen Freiwilligen die Arbeit erledigen müssen, während die spanische Regierung die Kosten trägt. Aus meiner Sicht sollte die Reederei zur Verantwortung gezogen werden und das Transportunternehmen zivilrechtlich belangt werden, wenn der Fehler bei ihnen liegt.

10. Januar 2024 · 1 Minute · 99 Wörter

Sieben der acht Grenzen

Susanne Henn schreibt in »Studie: Grenzen der Erde bereits überschritten« für tagesschau.de Das Problem dabei, so Rockström und sein Team: Sieben der acht Grenzen seien bereits überschritten. Der Verlust der Biodiversität oder auch die Erderwärmung ließen sich aber nicht mehr rückgängig machen, was übersetzt bedeutet: Ein sicheres und gerechtes Leben sei, so die Forscher für viele Menschen auf der Erde heute und in Zukunft nicht mehr möglich. ...

8. Juni 2023 · 1 Minute · 67 Wörter

Meereisfreie September

Wiener Zeitung Online schreibt in »Vorhersage - Arktis-Sommer bereits in den 2030er Jahren meereisfrei« “Die Ergebnisse lassen erkennen, dass sich unabhängig von Emissionsszenarien der erste meereisfreie September schon in den 2030er- bis 2050er-Jahren einstellt”, schreiben die Autoren um den südkoreanischen Forscher Min Seung Ki von der Pohang-Universität für Wissenschaft und Technologie im Fachblatt “Nature Communications”.

8. Juni 2023 · 1 Minute · 55 Wörter

Rückgang vieler Vogelpopulationen

Thomas Krumenacker schreibt in »Studie: Intensivlandwirtschaft steckt hinter dem Vogelsterben« für spektrum.de: Im Ergebnis liefert die Untersuchung den Beleg für die überragende Rolle, die die landwirtschaftliche Intensivierung für den Verlust der gefiederten Vielfalt auf dem ganzen Kontinent spielt. »Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln ist die Hauptursache für den Rückgang vieler Vogelpopulationen, vor allem aber von solchen, die Insekten fressen«, schreiben die Autoren. Zwar zeigten auch der immer größere Flächenverbrauch als Folge der zunehmenden Verstädterung, der Klimawandel und die intensive Waldbewirtschaftung für viele Vogelarten negative Auswirkungen, so das Studienergebnis. Die zentrale Verantwortung für den Vogelschwund liege aber in der immer intensiver werdenden Art und Weise der Lebensmittelproduktion auf Feldern und Äckern. ...

16. Mai 2023 · 1 Minute · 112 Wörter