49,9 Prozent
»Hamburg übernimmt Willy.tel zu 49,9 Prozent.« Auch wenn ich Willy.tel zu den faireren Telekommunikationsanbietern zähle, ich halte es für kritisch, wenn Steuergelder in ein Privatunternehmen fließen.
»Hamburg übernimmt Willy.tel zu 49,9 Prozent.« Auch wenn ich Willy.tel zu den faireren Telekommunikationsanbietern zähle, ich halte es für kritisch, wenn Steuergelder in ein Privatunternehmen fließen.
Altkanzler Schmidt wollte Glasfaser-Spitzenreiter werden → Die Bundesrepublik könnte das beste Glasfasernetz der Welt haben. Doch eine unheimliche Allianz aus Politik und Wirtschaft hat sie in ein digitales Entwicklungsland verwandelt. Ein Lehrstück über schlechtes Regieren. Es macht zwar wenig Sinn, auf alte Entscheidungen zu bashen, aber dennoch ein interessantes Detail.
Kommentar: Glasfaser für alle? Welch ein Unfug! → Kleiner Exkurs Numero 1: Die US-Regulierungsbehörde FCC hat anno 2015 konstatiert, dass man jenseits von 20 MBit/s beim Aufbau komplexer Webseiten keinen Geschwindigkeitszuwachs mehr feststellt. Für einen Full-HD-Videostream in 2K-Auflösung reichen 10 bis 15 MBit/s aus. 4K-Video, was auf typische Sofaentfernung eh keiner von 2K unterscheiden kann, erfordert nicht ganz das Doppelte. Die heute schon mancherorts verfügbaren 100 MBit/s dürften einer vierköpfigen Familie folglich längere Zeit genügen. Das Zehnfache, 1 Gigabit/s, brauchen Privathaushalte in absehbarer Zukunft wohl kaum. ...
Glasfaser: Telekom hat nur knapp 100.000 FTTH-Kunden → Die Telekom wird das Festland des Landkreises in 63 Kommunen und fast 40.000 Haushalten und Unternehmen mit FTTH-Anschlüssen versorgen. Die Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) beim Herunterladen und bis zu 500 MBit/s beim Heraufladen an. Die Telekom wird im 1. Halbjahr 2018 mit dem Ausbau beginnen. Ich glaube, das ist ein guter Schritt für die Region, so können sich Firmen und Freelancer in Vorpommern ansiedeln. Auch wenn ich nichts von der Aussage halte, dass alle Haushalte sofort mit Glas versorgt werden müssen. Und mal ehrlich, ein Start-up, das auf Rügen gegründet wird, ist viel sympathischer als so eine Berliner Hipsterbude. ...
Bürgermeister: Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH → Die Frage an die Bundesregierung sei, ob es wirklich gewollt ist, dass nun in wirtschaftlich attraktiven Gebieten drei Netze liegen und im Altbestand oder auf dem Land den Gemeinden und Kreisen dafür die Kofinanzierung wirtschaftlich erschwert wird. Warum drei Netze, wenn Open Access technisch möglich ist, sei die Frage. Dies sieht Unitymidia dagegen anders und nennt es anstößig, dass die Gemeinde beziehungsweise der Zweckverband diese für eine Netzverlegung günstige Ausgangssituation für sich allein nutzen wolle. ...