Hamburg nutzt weiterhin Microsoft-Produkte

Elena Metz und Benjamin Hilbricht schreiben in »DMK-Vorsitzender Jan Pörksen: „Im Norden sind wir in vielen Dingen vorn“« für tagesspiegel.de Stichwort digitale Souveränität: Open Desk setzen Sie nicht ein, wie sieht es mit digitaler Souveränität generell aus? Es ist ein Missverständnis zu denken, nur wer Open Desk benutzt, verwendet Open Source oder ist souverän. Wir verwenden ganz viel Open Source in zahlreichen Anwendungen. Im Moment wird in der zweifellos wichtigen Souveränitätsdebatte viel auf die Frage des Software-Einsatzes verengt. Das ergibt ein schiefes Bild. ...

2. März 2026 · 1 Minute · 123 Wörter

openDesk und die Realität digitaler Souveränität

Seit dem politischen Kurswechsel im Weißen Haus werden die Forderungen nach digitaler Souveränität lauter. Unabhängig davon, wer dort regiert, ist es sinnvoll, dass sich ein Land technisch unabhängig machen kann. In der Debatte fällt häufig der Name »openDesk«. Die Suite gilt vielen als Allzweckwaffe gegen Microsoft. Wer die Google Suite kennt, kann sich openDesk ähnlich vorstellen, allerdings mit weniger Funktionen. Das ist kein Mangel, sondern Folge des Konzepts. openDesk wurde für die Anforderungen deutscher Verwaltungen entwickelt, nicht für die private Nutzung. ...

16. Februar 2026 · 2 Minuten · 350 Wörter

Proprietäre Systeme würden immer eine strukturelle Abhängigkeit erzeugen

tagesspiegel.de schreibt in »Digitale Souveränität: Minister Schrödter kritisiert geplante Neudefinition der Bundesregierung« Wirkliche Souveränität ist daher nach Ansicht Schrödters nur mit Open Source erreichbar. „Digitale Souveränität ist schlicht keine Governancefrage, sondern eine der technischen Eigentums- und Kontrollarchitektur“, schreibt Schrödter. „Die Fähigkeiten und Möglichkeiten, die die Sicherung digitaler Souveränität erfordert, lassen sich nicht vertraglich herstellen und auch nicht regulatorisch erzwingen, solange der Quellcode und die Verfügungsgewalt über die zentrale technologische Basis außerhalb staatlicher Kontrolle liegen.“ Proprietäre Systeme würden immer eine strukturelle Abhängigkeit erzeugen, Open Source kehre dieses Verhältnis um. ...

9. Februar 2026 · 1 Minute · 193 Wörter

Nachnutzung generativer KI-Systeme

Die Studie »Nachnutzung generativer KI-Systeme« des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS, Version 1.0 vom 19.12.2025, verfasst von Jens Tiemann und Dorian Wachsmann und am 04.02.2026 veröffentlicht, dokumentiert und analysiert bestehende generative KI-Systeme der öffentlichen Verwaltung wie KIPITZ, PLAIN und LLMoin einschließlich ihrer technischen Architekturen und Funktionsweisen. Die zentrale Erkenntnis ist keine Empfehlung für eine einzelne Lösung, sondern die strukturierte Bestandsaufnahme vorhandener Systeme als Grundlage für mögliche Nachnutzung innerhalb der Verwaltung. Entscheidend ist damit die Transparenz über Architektur, Plattformansätze und technische Ausgestaltung bestehender Lösungen, um ihre Übertragbarkeit und Weiterverwendung sachlich prüfen zu können. ...

5. Februar 2026 · 1 Minute · 94 Wörter

Plan B

tagesspiegel.de schreibt in »Neudefinition der Bundesregierung: Plan B für digitale Souveränität« Inhaltlich entscheidend sei die Verfügbarkeit von Alternativen und Wahlmöglichkeiten. „Unsere Definition von Souveränität ist es, immer einen Plan B zu haben“, sagte Hölscher bei einer Veranstaltung des Bitkom. Schon im Januar hatte Tagesspiegel Background berichtet, dass die Wechselfähigkeit von Systemen ein wichtiges Element der Definition werden soll. Auch die Einflussfähigkeit auf Anbieter, technologische Gestaltungsfähigkeit, die Resilienz der Infrastruktur und die Förderung wirtschaftlicher Wertschöpfungsfähigkeit sind Teil der Begriffsbestimmung. ...

4. Februar 2026 · 1 Minute · 153 Wörter