Perpetuum des Grauens
Sibylle Berg umschreibt diese Woche die Einfältigkeit, in der wir leben. Was wir unser Heim nennen. Der Mensch formt seine Umgebung, die Umgebung formt den Menschen. Meist ein Perpetuum des Grauens. […] […] Wer will denn Zwiebelgeruch und Krautdämpfe im Salon, in dem Raum, der früher einmal dem Lesen von Büchern, Kaminfeuer und sanfter Musik vorbehalten war? Überall zu heller Holzboden, die sogenannte Wohnküche, zwei kleine Kammern zum Sterben, Duschen mit Glaswänden, damit man den Partner nackig betrachten kann durch die Kalkflecken am Glas. ...