Auf amerikanischer Infrastruktur skaliert

Bernd Korz schreibt in »DeepL kooperiert mit AWS: Digitale Souveränität darf nicht aus Bequemlichkeit auf der Strecke bleiben« für t3n.de Denn die Zukunft der KI entscheidet sich nicht nur daran, wer das größte Modell baut. Sie entscheidet darüber, wem Unternehmen, Behörden und Menschen ihre sensibelsten Informationen anvertrauen. DeepL hat lange gezeigt, dass Europa bei KI nicht nur regulieren, sondern auch liefern kann. Jetzt muss DeepL zeigen, dass europäisches Vertrauen nicht zur austauschbaren Cloud-Option wird. Sonst bleibt am Ende nur ein bitterer Satz: Wir wollten eine europäische Alternative bauen – und haben sie auf amerikanischer Infrastruktur skaliert. ...

1. Juni 2026 · 1 Minute · 96 Wörter

Eine kleine Kontroverse

Tagesspiegel Background schreibt in »Kontroverse um Souveränität: Wirtschaftsministerium will Leistungen der AWS Sovereign Cloud einkaufen« Der Auftrag hat auf dem sozialen Netzwerk „Linkedin“ eine kleine Kontroverse ausgelöst. Mit Blick auf den zeitgleich stattfindenden Gipfel für Europäische digitale Souveränität schrieb Sebastian Himstedt von der Investitionsplattform Valueverde: „Digitale Souveränität für Deutschland. Made by Amazon. Genau mein Humor.“ Ein Mitarbeiter des deutschen Cloud Providers Ionos, Daniel Benad, schrieb, er falle vom Glauben ab, dass das Wirtschaftsministerium mit deutschen Steuergeldern ausschließlich amerikanische Cloud-Dienste der AWS kaufen wolle. ...

3. Dezember 2025 · 1 Minute · 83 Wörter

Leicht aus Europa verschoben

Von Heinrich Vaske in »Lars Klingbeil – Googles Torpedo gegen Digitale EU-Souveränität?« für computerwoche.de Zudem sollte dem Minister eigentlich auch aus wirtschaftlicher Sicht klar sein, dass die Milliardeninvestitionen Googles künftig kaum Steuern in die leeren Staatskassen spielen werden. Schließlich führt volkswirtschaftlich gesehen, die Nutzung digitaler Dienste von extraterritorialen Anbietern zu einem Außenhandelsbilanzdefizit, da die Wertschöpfung leicht aus Europa verschoben werden kann. Dass sie darin Meister sind, das haben Big Tech in der Vergangenheit bereits zur Genüge bewiesen. ...

13. November 2025 · 1 Minute · 77 Wörter

Öffentlich Kritik

Tagesspiegel Background schreibt in »Zendis kritisiert „Souveränitäts-Washing“ bei Cloud-Diensten« Rechtssicherheit und DSGVO-Konformität, ohne Zugriff ausländischer Behörden auf Daten. Wechselfähigkeit, um Vendor-Lock-in zu vermeiden. Sicherstellung der Kontrolle, auch bei Ausfall, Sperrung oder Wechsel von Dienstleistern. Transparenz, etwa durch einsehbaren Quellcode. Anpassbarkeit und Gestaltbarkeit, zum Beispiel durch Weiterentwicklung in der Community oder durch Dienstleister. Ich habe es hier schon oft angemerkt und finde es positiv, dass nun auch eine verwaltungsnahe deutsche Einrichtung öffentlich Kritik äußert. Indirekt richtet sich diese übrigens auch an das BSI, das sich am Washing beteiligt hat.

18. August 2025 · 1 Minute · 88 Wörter

Klar und treffend

Frank Karlitschek hat auf computerwoche.de ein lesenswertes Interview gegeben: »Nextcloud-CEO: „Digitale Souveränität ist für mich nicht gelöst“«. Es enthält zwar keine völlig neuen Erkenntnisse, bringt das Thema aber klar und treffend auf den Punkt.

8. August 2025 · 1 Minute · 34 Wörter