Januar 2027

Tagesspiegel Background schreibt in »Digitale Souveränität: Digitalministerium will Open Desk ab 2027 regulär nutzen« Ab Januar 2027 soll die SaaS-Lösung von Open Desk für alle Landesverwaltungen und einen Großteil der Kommunen in Deutschland über den Marktplatz Deutschland Digital buchbar sein. Ich bin gespannt, ob openDesk dann durch die Decke geht oder die Abnahmemengen überschaubar bleiben.

13. Oktober 2026 · 1 Minute · 55 Wörter

openDesk und die Realität digitaler Souveränität

Seit dem politischen Kurswechsel im Weißen Haus werden die Forderungen nach digitaler Souveränität lauter. Unabhängig davon, wer dort regiert, ist es sinnvoll, dass sich ein Land technisch unabhängig machen kann. In der Debatte fällt häufig der Name »openDesk«. Die Suite gilt vielen als Allzweckwaffe gegen Microsoft. Wer die Google Suite kennt, kann sich openDesk ähnlich vorstellen, allerdings mit weniger Funktionen. Das ist kein Mangel, sondern Folge des Konzepts. openDesk wurde für die Anforderungen deutscher Verwaltungen entwickelt, nicht für die private Nutzung. ...

16. Februar 2026 · 2 Minuten · 350 Wörter

Wir finanzieren unsere Abhängigkeit

Marcel Rosenbach interviewt Francesca Bria in »EuroStack-Initiatorin Francesca Bria: So wird der deutsche Staat digital unabhängig« für spiegel.de Wirkungsvoller wäre ohnehin etwas anderes: 300 Milliarden Euro an privatem Kapital verlassen Europa jährlich und fließen in die US-Kapitalmärkte. Und wir finanzieren unsere Abhängigkeit auch noch mit unseren Steuergeldern – durch öffentliche Aufträge an US‑Technologiekonzerne. Big Tech zu besteuern, ist richtig. Vor allem sollten wir diese Firmen aber nicht weiter mit öffentlichen Geldern für Dienstleistungen päppeln, die europäische Unternehmen genauso gut erbringen könnten. Die EU hat zudem ein wirkungsvolles Instrument, wenn ausländische Mächte Druck ausüben, um politische Veränderungen zu erzwingen – wie es die USA bei der EU-Digitalregulierung versuchen. Frankreich hat zu Recht gefordert, dieses »Anti-Zwang-Instrument« zu aktivieren, nicht nur für den Handel, auch für digitale Dienstleistungen. ...

24. Januar 2026 · 1 Minute · 125 Wörter

In Open-Source-Software investieren

Bastian Hosan schreibt in »Public Money, Public Code: Berlin hat sich eine Open-Source-Strategie gegeben« für tagesspiegel.de Im Jahr 2026 soll eine zentrale Funktion zur Koordination der Open-Source-Aktivitäten und zur Umsetzung der Strategie stehen. 2027 soll die aktuelle Software hinsichtlich ihres Risikos bewertet sein. 2028 sollen alle Mitarbeiter:innen der Berliner Verwaltung die für sie wichtigen Schulungen gemacht haben. 2029 sollen dann bereits die Hälfte der proprietären Softwareprodukte auf Open-Source-Alternativen untersucht worden sein. 2030 möchte Berlin an mindestens 30 Projekten auf Open Code des Zendis beteiligt sein. 2031 will Berlin 50 Prozent des für Software ausgegebenen Geldes in Open-Source-Software investieren. ...

10. Dezember 2025 · 1 Minute · 98 Wörter

In weniger als einem Jahr

Stefan Krempl schreibt in »Adieu Microsoft: Schleswig-Holstein setzt auf Open Source und spart Millionen« für heise.de Demgegenüber stünden 2026 einmalige Investitionen in Höhe von neun Millionen Euro, erklärte das Digitalministerium gegenüber den Kieler Nachrichten. Diese müssten für die Umrüstung der Arbeitsplätze und die Weiterentwicklung der Lösungen mit freier Software in den nächsten 12 Monaten getätigt werden. Angesichts der jährlichen Einsparungen amortisiert sich diese Geldsumme in weniger als einem Jahr. In der Vergangenheit hatte das Land Millionenbeträge an den US-Konzern Microsoft vor allem für die Nutzung von Bürosoftware und weiteren Programmen überwiesen. ...

7. Dezember 2025 · 1 Minute · 127 Wörter