Souveränität in sechs Dimensionen

Tagesspiegel Background schreibt in »Digitale Souveränität: BMDS definiert Souveränität in sechs Dimensionen« Durchsetzungsfähigkeit Fähigkeit zur Entwicklung, Bereitstellung und Nutzung von Technologien Fähigkeit und Kapazität zur wirtschaftlichen Wertschöpfung Schutz sensibler Daten Substituierbarkeit und Interoperabilität von Systemen Resilienz der Infrastruktur Der Stand ist noch vorläufig, bietet aber interessante Einblicke.

3. Juni 2026 · 1 Minute · 47 Wörter

Auf amerikanischer Infrastruktur skaliert

Bernd Korz schreibt in »DeepL kooperiert mit AWS: Digitale Souveränität darf nicht aus Bequemlichkeit auf der Strecke bleiben« für t3n.de Denn die Zukunft der KI entscheidet sich nicht nur daran, wer das größte Modell baut. Sie entscheidet darüber, wem Unternehmen, Behörden und Menschen ihre sensibelsten Informationen anvertrauen. DeepL hat lange gezeigt, dass Europa bei KI nicht nur regulieren, sondern auch liefern kann. Jetzt muss DeepL zeigen, dass europäisches Vertrauen nicht zur austauschbaren Cloud-Option wird. Sonst bleibt am Ende nur ein bitterer Satz: Wir wollten eine europäische Alternative bauen – und haben sie auf amerikanischer Infrastruktur skaliert. ...

1. Juni 2026 · 1 Minute · 96 Wörter

Nicht submandantenfähig

Elena Metz schreibt in »Microsoft-Alternative: Zürich plant Praxistest mit Open Desk« für background.tagesspiegel.de Kritisch sehen die Autor:innen außerdem, dass Open Desk nicht submandantenfähig ist, was bedeutet, dass Unterorganisationen oder Tochtergesellschaften nicht als in sich geschlossene Einheiten in einer einzigen Software-Instanz abgebildet und verwaltet werden können. Das System kann so nicht automatisiert wachsen (skalieren), Onboarding und Wartung werden aufwendiger. Die Funktion steht seit Langem auf der Roadmap des ZenDiS. Ein erfahrener Softwarearchitekt wies mich darauf hin, dass die Mandantentrennung möglicherweise entbehrlich ist, da Kubernetes die Trennung und das Ressourcenmanagement übernehmen könnte. Mir fehlt allerdings das Know-how, um das seriös bewerten zu können.

1. Juni 2026 · 1 Minute · 101 Wörter

Bayerischen souveränen Arbeitsplatz

Falk Steiner schreibt in »Bayrisches Digitalministerium will Arbeitsplätze ohne Microsoft« für heise.de Im ersten Schritt soll ein „souveräner Basisarbeitsplatz“ entstehen, mit dem Erfahrungen gesammelt werden sollen. Dabei soll neben Lösungen des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS) auch Anwendungen aus der BayernCloudSchule erprobt werden. Daraus soll dann ein modulares Konzept für einen bayerischen souveränen Arbeitsplatz entstehen. Den Namen LiMux verwendet bewusst niemand. Entscheidend ist außerdem, dass die Lösung bayerisch souverän ist. Ziel ist die Unabhängigkeit von internationalen Partnern und den 15 anderen Bundesländern.

28. Mai 2026 · 1 Minute · 82 Wörter

Bei Netzen und Frequenzen

Marc Hankmann schreibt in »Glasfaser-Ausbau: Minister fordert Tempo, Branche drängt auf Kupfer-Abschaltung« für heise.de In Wildbergers Zielbild für 2029 sind Netze und Infrastrukturen die Fundamente, die Ziele wie Standardisierung, Verwaltungsdigitalisierung sowie KI und Souveränität tragen. Deshalb beginnt für Wildberger digitale Souveränität bei Netzen und Frequenzen: „Infrastrukturpolitik ist Wohlstandspolitik.“ Ohne leistungsfähige Infrastruktur keine Digitalisierung, ohne Digitalisierung kein Wachstum.

20. Mai 2026 · 1 Minute · 57 Wörter